Heute vor genau einem Jahr bebte in Haiti die Erde. Es war ein verheerendes Erdbeben und noch mehr eine ungeheure menschliche Katastrophe, die bis heute gravierendste Auswirkungen hat. Die genauen Opferzahlen werden wahrscheinlich niemals ermittelt werden. Die Angaben über die Zahl der Opfer schwanken zwischen 250.000 und 300.000 Toten.
Noch viel schlimmer als die physischen Auswirkungen des Bebens, ist die völlige Unfähigkeit der haitianischen Regierung und der internationalen Gemeinschaft, die in einer beispiellosen Spendenaktion 11.000.000US-Dollar aufbrachte um Bedürftigen zu helfen. Immer noch hausen Millionen Menschen annähernd völlig schutzlos unter zerschlissenden Zeltplanen. Gegenüber dem Zustand von vor einem halben Jahr hat sich in diesem Land nichts verändert. Das riesige Spendenaufkommen schmort im Nirwana und vermutlich wird es "umgeleitet", wenn das Vergessen des Erdbebens fortgeschrittener sein wird.
Nochmals, seit dem letzten halben Jahr hat sich in Haiti kaum etwas verändert. Deshalb ist mein Bericht, der vor einem halben Jahr die Situation beschrieb, immer noch aktuell:
http://pagewizz.com/Haiti-sechs-Monate-nach-dem-Erdbeben/
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Glaube nicht, dass Schmerz und seine Ursache am gleichen Ort zu finden sind. Es sei denn, du hast mit dem Hammer auf die Stelle geschlagen.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Sonntag, 9. Januar 2011
Süßstoff Aspartam und US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld
Glauben Sie übergewichtig zu sein und konsumieren Sie deshalb Light-Getränke? Leiden Sie unter Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden. Vergesslichkeit, Stimmungswechseln, Hautveränderungen, anfallsweisen Sehstörungen oder gar Depressionen, dann könnte der Süßstoff "Aspartam" Ursache dafür sein.
Aspartam ist synthetisch hergestellter Süßstoff. Es ist in Diät-Getränken, Light-Yoghurts und Süßspeisen enthalten. Kaugummis ohne Aspartam sind nicht im Handel. E 950 bis E 999 sind die Bezeichnungen in der E-Liste und Aspartam ist unter dem Markennamen "Nutrasweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanekta" im Handel.
Das Problem des Aspartam ist, dass es im menschlichen Körper wieder in seine hochgiftigen Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) zerfällt. Aspartam stand bis Mitte der 70er Jahre auf einer CIA-Liste als potenzielles Mittel zu biochemischen Kriegführung. (Quelle: Aspartam - Süßes Gift)
Panikmache?
Irreführende Behauptungen, dass bestimmte Lebensmittel die Gesundheit beeinträchtigen können, gibt es viele. Sie können völlig "aus der Luft gegriffen" sein und andererseits hängt deren Verträglichkeit auch von persönlichen Voraussetzungen ab. Um zu Erkennen, dass ein Stoff nicht vertragen wird, bedarf es keinerlei aufwendiger Testmethoden, sondern lediglich der Beobachtung. Entgegen den Erwartungen zeigen sich Reaktionen auf unverträgliche Stoffe nicht erst nach Tagen, sondern mit wenigen Ausnahmen bereits nach 20 bis 60 Minuten. Sofern innerhalb dieses Zeitraumes nach dem "Genuss" Beschwerden, egal welcher Art auftreten oder sich bereits bestehende Symptome verstärken, kann davon ausgegangen werden, dass das fragliche Nahrungsmittel etc. unverträglich ist.
Weitere Infos zum Aspartam
Entdeckt wurde der Stoff bereits 1965 in den USA. Die für die Zulassung verantwortliche amerikanische Behörde Food and Drug Administration (FDA) lehnte die Zulassung von Aspartam 16 Jahre lang ab. Es war umstritten wegen seiner möglicherweise krebserregenden Wirkung bei Ratten und stand im Verdacht Hirntumore zu verursachen. Selbst die us-amerikanische Getränkeindustrie soll sich zu dieser Zeit kategorisch geweigert haben, Aspartam zu verwenden.
Beziehungen schaden nur dem, der keine hat
Die Situation änderte sich als der Verteidigungsminister der Ford-Regierung, Donald Rumsfield 1977 in die Wirtschaft wechselte und Vorstandsvorsitzender der Herstellerfirma des Aspartam wurde. Daraufhin erhielt der Stoff nicht nur in den Staaten, sondern danach auch in anderen Ländern der Erde die Zulassung. 1983 wurde Aspartam auch für die Verwendung in kohlensäurehaltigen Getränken und 1993 für die Verwendung in sonstigen Getränken, Back- und Süßwaren zugelassen. Seit 1996 unterliegt es in den USA und in fast keinem anderen Land dieser Welt irgendwelchen Verwendungseinschränkungen. Allein Venezuela erließ 2009 ein Verbot aspartamhaltiger Getränke, von dem ich nicht weiß, ob es heute noch in Kraft ist.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Weitere Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aspartam
http://de.wikipedia.org/wiki/Methanol
http://pressetext.at/news/051004032/suessstoff-aspartam-als-krebserreger/
http://www.bcaction.de/wordpress/brustkrebs-cola-und-aspartam-hinweise-auf-doppelte-risiken/
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Weitere Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aspartam
http://de.wikipedia.org/wiki/Methanol
http://pressetext.at/news/051004032/suessstoff-aspartam-als-krebserreger/
http://www.bcaction.de/wordpress/brustkrebs-cola-und-aspartam-hinweise-auf-doppelte-risiken/
Freitag, 7. Januar 2011
Schlank durch Süßstoff?
Landwirtschaftlichen Fachzeitschriften war zu entnehmen, dass Süßstoffe als Hilfe zur Schweinemast eingesetzt werden. Daraus ergeben sich Zweifel an der Richtigkeit der Behauptung, dass Süßstoffe in menschlicher Ernährung Schlankmacher seien.
Süßstoff und Wirkung
Der menschliche Organismus reagiert schon auf den Anblick von Süßspeisen und nicht wenigen Personen läuft bei deren Betrachtung "das Wasser im Mund zusammen". Ein seit 1905 mit den Pawlowschen Hunden bekanntes Phänomen. Ähnlich dürfte es sich mit der Bauchspeicheldrüse verhalten, die dabei bereits beginnt das zuckerspaltende Insulin auszuschütten und diese Produktion beim Verzehr noch steigert. Da sich bei Süßstoffen aber um Attrappen, also nicht um Zucker handelt, verringert die Insulinausschüttung den Zuckerspiegel im Blut. Es kommt zur Unterzuckerung mit der Folge dass Heißhunger entsteht. Hunger, der zum Essen zwingt und den Menschen zunehmen lässt, wie ein prämiertes Mastschwein.
Die Industrie widerspricht, ...
Dem wird von seiten der Hersteller widersprochen: Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse produziert, und ausgelöst wird diese Produktion nur durch einen hohen (?) Blutzuckerspiegel und nicht durch Geschmackssignale aus dem Gehirn.
Schweine dagegen haben andere Geschmacksknospen als Menschen. Süßstoffe werden bei der Aufzucht von Ferkeln dem Futter zugesetzt, nicht etwa mit der Zielsetzung der Gewichtszunahme, sondern um die Umgewöhnung von der Muttermilch zum teilweise bitteren Geschmack des neuen Futters zu versüßen.
Kalorien sparen und die Folgen
Es ist, wie weiter oben schon beschrieben. Ein durch Unterzuckerung hervorgerufenes Hungergefühl schreit nach Sättigung, deren Folge die Gewichtszunahme ist. Lassen Sie sich deshalb nicht von der Werbung verführen und glauben Sie keineswegs daran, dass Light-Produkte schlank machen!
Eine logische und weitgehend wissenschaftlich belegte Argumentation finden Sie hier, vom industrieunabhängigen Lebensmittelchemiker und Autoren Udo Pollmer:
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Süßstoff und Wirkung
Der menschliche Organismus reagiert schon auf den Anblick von Süßspeisen und nicht wenigen Personen läuft bei deren Betrachtung "das Wasser im Mund zusammen". Ein seit 1905 mit den Pawlowschen Hunden bekanntes Phänomen. Ähnlich dürfte es sich mit der Bauchspeicheldrüse verhalten, die dabei bereits beginnt das zuckerspaltende Insulin auszuschütten und diese Produktion beim Verzehr noch steigert. Da sich bei Süßstoffen aber um Attrappen, also nicht um Zucker handelt, verringert die Insulinausschüttung den Zuckerspiegel im Blut. Es kommt zur Unterzuckerung mit der Folge dass Heißhunger entsteht. Hunger, der zum Essen zwingt und den Menschen zunehmen lässt, wie ein prämiertes Mastschwein.
Die Industrie widerspricht, ...
Dem wird von seiten der Hersteller widersprochen: Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse produziert, und ausgelöst wird diese Produktion nur durch einen hohen (?) Blutzuckerspiegel und nicht durch Geschmackssignale aus dem Gehirn.
Schweine dagegen haben andere Geschmacksknospen als Menschen. Süßstoffe werden bei der Aufzucht von Ferkeln dem Futter zugesetzt, nicht etwa mit der Zielsetzung der Gewichtszunahme, sondern um die Umgewöhnung von der Muttermilch zum teilweise bitteren Geschmack des neuen Futters zu versüßen.
Kalorien sparen und die Folgen
Es ist, wie weiter oben schon beschrieben. Ein durch Unterzuckerung hervorgerufenes Hungergefühl schreit nach Sättigung, deren Folge die Gewichtszunahme ist. Lassen Sie sich deshalb nicht von der Werbung verführen und glauben Sie keineswegs daran, dass Light-Produkte schlank machen!
Eine logische und weitgehend wissenschaftlich belegte Argumentation finden Sie hier, vom industrieunabhängigen Lebensmittelchemiker und Autoren Udo Pollmer:
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Samstag, 1. Januar 2011
Lebensmittelwerbung und Etikettenschwindel
Die Lebensmittelindustrie will das Beste aller Konsumenten. Deren Geld! Um daran zu kommen ist annähernd jedes Mittel Recht und das deutsche Lebensmittelgesetz lässt derartige Manipulationen zu.
Beispielsweise hat der als Geschmacksverstärker benutzte Stoff "Glutamat", der auch als Chinarestaurant-Symptom bekannt ist, ein so großes Negativimage, dass es nicht ratsam erscheint ihn zu erwähnen. Das lässt sich jedoch umgehen, indem die Worte Geschmacksverstärker und Glutamat in der Zutatenliste einfach nicht erwähnt werden. Stattdessen wird von Hefeextrakten (gleich Glutamat), gesprochen. Hefeextrakte sind besonders in Chips enthalten, dem oft fast süchtigmachenden Knusperzeug. Glutamat ist aber nur die Spitze eines riesigen Eisbergs verschiedenster Täuschungen. Eingehende Information finden Sie auf dieser Website: http://www.abgespeist.de/
Abgespeist - die foodwatch Kampagne gegen Werbelügen und Etikettenschwindel
Tütensuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah? Schön wär’s. Aber nicht nur die Tütensuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System.
Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen und Werbelyrik und zeigt, was dahinter steckt.
Wieso, weshalb, warum?
Die Lebensmittelindustrie verkauft Zuckerbomben als gesundes Kinderfrühstück und Tütensuppen als Naturprodukte. Warum? Weil Verbraucher sich bisher nicht genug dagegen gewehrt haben. Die Lebensmittelindustrie behauptet, sie will Verantwortung übernehmen und für Verbraucher da sein. Nehmen Sie sie beim Wort und nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher!
Fordern Sie ehrliche Etiketten und ehrliche Qualität! Denn das macht Druck auf die Industrie und die Politik. Verbraucher können nur dann wirklich entscheiden, was sie essen, wenn überall drauf steht, was drin ist.
Also lassen Sie sich nicht länger abspeisen und beteiligen Sie sich an den Aktionen!
Hier können Sie außerdem Kompaktinfos zu allen Produkten und Flyer zur Kampagne herunterladen - auch zum Weitergeben. http://www.abgespeist.de/
Beispielsweise hat der als Geschmacksverstärker benutzte Stoff "Glutamat", der auch als Chinarestaurant-Symptom bekannt ist, ein so großes Negativimage, dass es nicht ratsam erscheint ihn zu erwähnen. Das lässt sich jedoch umgehen, indem die Worte Geschmacksverstärker und Glutamat in der Zutatenliste einfach nicht erwähnt werden. Stattdessen wird von Hefeextrakten (gleich Glutamat), gesprochen. Hefeextrakte sind besonders in Chips enthalten, dem oft fast süchtigmachenden Knusperzeug. Glutamat ist aber nur die Spitze eines riesigen Eisbergs verschiedenster Täuschungen. Eingehende Information finden Sie auf dieser Website: http://www.abgespeist.de/
Abgespeist - die foodwatch Kampagne gegen Werbelügen und Etikettenschwindel
Tütensuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah? Schön wär’s. Aber nicht nur die Tütensuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System.
Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen und Werbelyrik und zeigt, was dahinter steckt.
Wieso, weshalb, warum?
Die Lebensmittelindustrie verkauft Zuckerbomben als gesundes Kinderfrühstück und Tütensuppen als Naturprodukte. Warum? Weil Verbraucher sich bisher nicht genug dagegen gewehrt haben. Die Lebensmittelindustrie behauptet, sie will Verantwortung übernehmen und für Verbraucher da sein. Nehmen Sie sie beim Wort und nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher!
Fordern Sie ehrliche Etiketten und ehrliche Qualität! Denn das macht Druck auf die Industrie und die Politik. Verbraucher können nur dann wirklich entscheiden, was sie essen, wenn überall drauf steht, was drin ist.
Also lassen Sie sich nicht länger abspeisen und beteiligen Sie sich an den Aktionen!
Hier können Sie außerdem Kompaktinfos zu allen Produkten und Flyer zur Kampagne herunterladen - auch zum Weitergeben. http://www.abgespeist.de/
Sonntag, 19. Dezember 2010
Neu: Die "Ein-Minuten-Konsultation"
Jetzt wird gespart, koste es was es wolle! Deutsche Krankenkassen gehören mit Beiträgen von 14,9% vom Einkommen weltweit zur Spitzenklasse. Leistungen erscheinen dagegen eher mittelmäßig oder gar dürftig.
Annähernd zeitgleich zur letzten Beitragserhöhung fand eine Senkung der Facharztpauschalen durch die gesetzlichen Krankenkassen statt. Ärztlichen Protesten gegen die damit verbundenen Einbussen ist zu entnehmen, dass man sich als Arzt nunmehr keine "5-Minuten-Konsultationen" mehr erlauben könne und aus wirtschaftlichen Gegebenheiten zu "1-Minuten-Konsultationen" übergehen müsse.
"First-Class Beiträge" und "3. Weltmedizin"
Mit der Äußerung, dass bisher "5-Minutenmedizin" praktiziert wurde, wird von einem Arzt zugegeben, was Patienten täglich erleben, die Abfertigung im fünf Minuten Takt. Was auch immer, in fünf Minuten ist die Behandlung erfolgt oder eine Entscheidung gefällt.
Zu hoher Blutdruck? Kein Problem, die Verordnung von Betablockern und einem zusätzlichen blutdrucksenkenden Medikament ist in fünf Minuten zu schaffen. Bei der nächsten Behandlung wird der Blutdruck gemessen. Sind die Werte zufriedenstellend, ist alles ok. Sofern nicht werden die Medikamente gewechselt. Vielleicht wird noch ein Kardiologe eingeschaltet und sofern der in seinen 5 Minuten nichts Gravierendes findet, wird die Suche nach den tatsächlichen Ursachen eingestellt.
Bei Oberbauchbeschwerden wird gerne eine Magenspiegelung (Gastroskopie) gemacht und sofern die keinen krankhaften Befund zeigt, wird oft nicht weiter nach den Ursachen gesucht und der Patient für gesund erklärt und die Beschwerden mit seiner "angeknaksten" Seele begründet. Das für Oberbauchbeschwerden auch andere Organe als der Magen schuld sein können wird schlicht übersehen.
Patienten mit orthopädischen Krankheiten sind, sind mit unterschiedlichen zeitlichen Abständen, Dauerpatienten. Sie werden mit entzündungshemmenden Medikamenten, Schmerzmitteln, Chirotherapie, Akupunktur etc. behandelt. Auch dafür reichen jeweils fünf Minuten.
In zeitlichen Abständen werden bildliche Darstellungen vom "Fortschritt" der Arthrosen gemacht. In die Behandlung gehen diese Befunde jedoch nur in sofern ein, um damit den Zeitpunkt für eine Operation oder den Eintritt ins vorgezogene Rentenalter zu bestimmen. Orthopädie ist somit präzise Dokumentation von Abnutzungen, deren Hintergründe bei der "Fünf-Minuten-Medizin" im mystischen Dunkel bleiben.
Die Nachfrage nach Gelenkersatz boomt und Krankenkassen fragen nach wissenschaftlichen Forschungen über die Ursachen von Gelenkabnutzungen. Leider negativ, da ist nichts Brauchbares vorhanden. Wozu renovieren, wenn das Geschäft doch so gut läuft.
Statt "5-Minuten-Konsultationen", Erfolgshonorare
Fließband Konsultationen und Behandlungen verunmöglichen das Erkennen der tatsächlichen Ursachen. Alles was am Rücken und an den Gelenken schmerzt, fällt in der Eile automatisch in den Zuständigkeitsbereich der Orthopäden. Das, obwohl es sich bei näherer Betrachtung zeigt, dass beispielsweise mehr als ein Drittel aller Schmerzprobleme des unteren Rückens - bis hin zu Bandscheibenvorfällen - ursächlich von den Nieren und Harnorganen verursacht werden und weitaus mehr als ein weiteres Drittel wird vom Darm ausgelöst wird.
Das zumindest ergibt sich aus klinischen Untersuchungen der Patienten, die wegen ihrer Beschwerden bisher von Orthopäden behandelt wurden. Patienten, die - teilweise nach jahrelangem Leidensweg - durch Behandlung der tatsächlichen "Veranstalter" schnell beschwerdefrei werden.
Das übrigens mit Mitteln der Physiotherapie, der alten chinesischen Medizin (nicht der gebräuchlichen Akupunktur und TCM). Ergänzt wird das von einer bis ins Detail kontrollierbaren, bisher weitgehend unbekannten manuellen Wirbelsäulentherapie und gegebenenfalls von klinischen Laborbefunden und den Ergebnissen bildgebender Verfahren.
Über diese Erkenntnisse und Ergebnisse habe ich bisher in diesem Blog geschrieben und werde weiter darüber berichten. Zur Beantwortung von individueller Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Annähernd zeitgleich zur letzten Beitragserhöhung fand eine Senkung der Facharztpauschalen durch die gesetzlichen Krankenkassen statt. Ärztlichen Protesten gegen die damit verbundenen Einbussen ist zu entnehmen, dass man sich als Arzt nunmehr keine "5-Minuten-Konsultationen" mehr erlauben könne und aus wirtschaftlichen Gegebenheiten zu "1-Minuten-Konsultationen" übergehen müsse.
"First-Class Beiträge" und "3. Weltmedizin"
Mit der Äußerung, dass bisher "5-Minutenmedizin" praktiziert wurde, wird von einem Arzt zugegeben, was Patienten täglich erleben, die Abfertigung im fünf Minuten Takt. Was auch immer, in fünf Minuten ist die Behandlung erfolgt oder eine Entscheidung gefällt.
Zu hoher Blutdruck? Kein Problem, die Verordnung von Betablockern und einem zusätzlichen blutdrucksenkenden Medikament ist in fünf Minuten zu schaffen. Bei der nächsten Behandlung wird der Blutdruck gemessen. Sind die Werte zufriedenstellend, ist alles ok. Sofern nicht werden die Medikamente gewechselt. Vielleicht wird noch ein Kardiologe eingeschaltet und sofern der in seinen 5 Minuten nichts Gravierendes findet, wird die Suche nach den tatsächlichen Ursachen eingestellt.
Bei Oberbauchbeschwerden wird gerne eine Magenspiegelung (Gastroskopie) gemacht und sofern die keinen krankhaften Befund zeigt, wird oft nicht weiter nach den Ursachen gesucht und der Patient für gesund erklärt und die Beschwerden mit seiner "angeknaksten" Seele begründet. Das für Oberbauchbeschwerden auch andere Organe als der Magen schuld sein können wird schlicht übersehen.
Patienten mit orthopädischen Krankheiten sind, sind mit unterschiedlichen zeitlichen Abständen, Dauerpatienten. Sie werden mit entzündungshemmenden Medikamenten, Schmerzmitteln, Chirotherapie, Akupunktur etc. behandelt. Auch dafür reichen jeweils fünf Minuten.
In zeitlichen Abständen werden bildliche Darstellungen vom "Fortschritt" der Arthrosen gemacht. In die Behandlung gehen diese Befunde jedoch nur in sofern ein, um damit den Zeitpunkt für eine Operation oder den Eintritt ins vorgezogene Rentenalter zu bestimmen. Orthopädie ist somit präzise Dokumentation von Abnutzungen, deren Hintergründe bei der "Fünf-Minuten-Medizin" im mystischen Dunkel bleiben.
Die Nachfrage nach Gelenkersatz boomt und Krankenkassen fragen nach wissenschaftlichen Forschungen über die Ursachen von Gelenkabnutzungen. Leider negativ, da ist nichts Brauchbares vorhanden. Wozu renovieren, wenn das Geschäft doch so gut läuft.
Statt "5-Minuten-Konsultationen", Erfolgshonorare
Fließband Konsultationen und Behandlungen verunmöglichen das Erkennen der tatsächlichen Ursachen. Alles was am Rücken und an den Gelenken schmerzt, fällt in der Eile automatisch in den Zuständigkeitsbereich der Orthopäden. Das, obwohl es sich bei näherer Betrachtung zeigt, dass beispielsweise mehr als ein Drittel aller Schmerzprobleme des unteren Rückens - bis hin zu Bandscheibenvorfällen - ursächlich von den Nieren und Harnorganen verursacht werden und weitaus mehr als ein weiteres Drittel wird vom Darm ausgelöst wird.
Das zumindest ergibt sich aus klinischen Untersuchungen der Patienten, die wegen ihrer Beschwerden bisher von Orthopäden behandelt wurden. Patienten, die - teilweise nach jahrelangem Leidensweg - durch Behandlung der tatsächlichen "Veranstalter" schnell beschwerdefrei werden.
Das übrigens mit Mitteln der Physiotherapie, der alten chinesischen Medizin (nicht der gebräuchlichen Akupunktur und TCM). Ergänzt wird das von einer bis ins Detail kontrollierbaren, bisher weitgehend unbekannten manuellen Wirbelsäulentherapie und gegebenenfalls von klinischen Laborbefunden und den Ergebnissen bildgebender Verfahren.
Über diese Erkenntnisse und Ergebnisse habe ich bisher in diesem Blog geschrieben und werde weiter darüber berichten. Zur Beantwortung von individueller Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Montag, 13. Dezember 2010
Weihnachten, Zeit der Tropenreisen
Dem europäischen Winter entkommen und Weihnachten in tropischen Gefilden, an sonnigen Stränden unter Palmen verbringen ist verständlicher Wunsch vieler. Paradiesische Ferien in der Wärme, bei denen es allerdings einiges zu beachten gibt. Die nachfolgenden Überlegungen beziehen sich zwar weitgehend auf die Karibik, gelten aber auch für andere tropische und subtropische Länder.
Die erste Überlegung sollte zur Flugdauer angestellt werden. Tropische Reiseziele sind von Deutschland etwa 9 bis 10 Flugstunden entfernt, dazu kommen weitere Stunden für die Anfahrt zum Flughafen und Wartezeiten dort. Sie eignen sich deshalb kaum für einen Kurzurlaub.
Endlich angekommen! Das Hotel ist meist mit jedem Komfort ausgestattet, wie beispielsweise der eigenen Swimmingpoolanlage, dem Strand und bestens eingerichteten Zimmern.
Aber Achtung, selbst wenn das Badezimmer mit goldenen Wasserhähnen ausgestattet sein sollte, werden Sie sich darüber klar, dass aus ihnen kein Trinkwasser kommt! Die Wasserversorgung in den Tropen unterscheidet sich gravierend von der Deutschlands. Brauchwasser wird in unterirdischen Gruben (Zisternen) gelagert in deren Nähe sich, weil kein Abwassersystem existiert, die Sickergrube befindet. Bei stärkeren Regenfällen kann es daher zur "Kommunikation" zwischen den beiden Einrichtungen, mit der Folge von bakterieller Einwanderung, kommen. Trinkwasser existiert deshalb nur aus original und fabrikmäßig verschlossenen Flaschen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Eis für Getränke. In der Hotelanlage wird das in aller Regel einwandfrei sein. Bedenklich kann es jedoch beim Besuch einheimischer Restaurants werden. Da könnte es passieren, dass das Eis für Getränke aus möglicherweise kontaminiertem Zisternenwasser gewonnen wird. Hygienisch unbedenkliches Eis hat deshalb meist eine besondere Form, die im privaten Kühlschrank nicht nachgeahmt werden kann.
Salat und Rohkost
Für die Tropen gilt folgende ehernde Regel: "Koch es, brate es durch, schäle es oder vergiss es!"
Demnach gehören Salate und Rohkost zu den verbotenen Dingen. Das zu recht, da sich die Bauern der Entwicklungsländer keine Kunstdünger leisten können und dafür den Inhalt ihrer Sickergruben verwenden. Wie gut und in welchem Wasser jedoch der Salat gewaschen wird, wissen nur die Götter.
Amöben, die Gefahr
Neben anderen Infektionen sind Amöben (und andere Parasiten) häufiger Grund für absolut unklare Beschwerden. Das können heftige Rücken- und Hüftschmerzen ebenso wie Ischialgien sein. Beschwerden, die üblicherweise damit nicht in Verbindung gebracht werden. Bauchweh und Durchfälle werden zwar allgemein erwartet, treten dabei aber eher selten auf.
Bekleidung am Abend und bei Ausflügen
Klar, am Strand wird Badebekleidung getragen, am Abend und bei Ausflügen ins Landesinnere aber besser nicht. Abends sollte man sich gegen Mückenstiche mit möglichst geschlossener Kleidung versuchen zu schützen. Nachts sollten die Fenster deswegen geschlossen bleiben. Die Klimaanlage sorgt für frische Luft.
Es gibt in der Karibik zwar keine giftigen Tiere aber dennoch lauern besonders auch im Landesinneren, besonders Mücken auf ihre Opfer. Malaria ist hier zwar so selten wie Schnee in der Sahara aber Vorbeugen ist besser als Heilen! Deshalb empfiehlt es sich lange Hosen, langärmlige Hemden und feste Schuhe bei Ausflügen zu tragen und freiliegende Körperpartien mit einem Mückenschutzmittel einzureiben.
Mit diesem Wissen ausgerüstet, müsste es möglich sein einen unvergesslich schönen Urlaub zu erleben. Bilder und weitere Infos finden Sie hier.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Die erste Überlegung sollte zur Flugdauer angestellt werden. Tropische Reiseziele sind von Deutschland etwa 9 bis 10 Flugstunden entfernt, dazu kommen weitere Stunden für die Anfahrt zum Flughafen und Wartezeiten dort. Sie eignen sich deshalb kaum für einen Kurzurlaub.
Endlich angekommen! Das Hotel ist meist mit jedem Komfort ausgestattet, wie beispielsweise der eigenen Swimmingpoolanlage, dem Strand und bestens eingerichteten Zimmern.
Aber Achtung, selbst wenn das Badezimmer mit goldenen Wasserhähnen ausgestattet sein sollte, werden Sie sich darüber klar, dass aus ihnen kein Trinkwasser kommt! Die Wasserversorgung in den Tropen unterscheidet sich gravierend von der Deutschlands. Brauchwasser wird in unterirdischen Gruben (Zisternen) gelagert in deren Nähe sich, weil kein Abwassersystem existiert, die Sickergrube befindet. Bei stärkeren Regenfällen kann es daher zur "Kommunikation" zwischen den beiden Einrichtungen, mit der Folge von bakterieller Einwanderung, kommen. Trinkwasser existiert deshalb nur aus original und fabrikmäßig verschlossenen Flaschen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Eis für Getränke. In der Hotelanlage wird das in aller Regel einwandfrei sein. Bedenklich kann es jedoch beim Besuch einheimischer Restaurants werden. Da könnte es passieren, dass das Eis für Getränke aus möglicherweise kontaminiertem Zisternenwasser gewonnen wird. Hygienisch unbedenkliches Eis hat deshalb meist eine besondere Form, die im privaten Kühlschrank nicht nachgeahmt werden kann.
Salat und Rohkost
Für die Tropen gilt folgende ehernde Regel: "Koch es, brate es durch, schäle es oder vergiss es!"
Demnach gehören Salate und Rohkost zu den verbotenen Dingen. Das zu recht, da sich die Bauern der Entwicklungsländer keine Kunstdünger leisten können und dafür den Inhalt ihrer Sickergruben verwenden. Wie gut und in welchem Wasser jedoch der Salat gewaschen wird, wissen nur die Götter.
Amöben, die Gefahr
Neben anderen Infektionen sind Amöben (und andere Parasiten) häufiger Grund für absolut unklare Beschwerden. Das können heftige Rücken- und Hüftschmerzen ebenso wie Ischialgien sein. Beschwerden, die üblicherweise damit nicht in Verbindung gebracht werden. Bauchweh und Durchfälle werden zwar allgemein erwartet, treten dabei aber eher selten auf.
Bekleidung am Abend und bei Ausflügen
Klar, am Strand wird Badebekleidung getragen, am Abend und bei Ausflügen ins Landesinnere aber besser nicht. Abends sollte man sich gegen Mückenstiche mit möglichst geschlossener Kleidung versuchen zu schützen. Nachts sollten die Fenster deswegen geschlossen bleiben. Die Klimaanlage sorgt für frische Luft.
Es gibt in der Karibik zwar keine giftigen Tiere aber dennoch lauern besonders auch im Landesinneren, besonders Mücken auf ihre Opfer. Malaria ist hier zwar so selten wie Schnee in der Sahara aber Vorbeugen ist besser als Heilen! Deshalb empfiehlt es sich lange Hosen, langärmlige Hemden und feste Schuhe bei Ausflügen zu tragen und freiliegende Körperpartien mit einem Mückenschutzmittel einzureiben.
Mit diesem Wissen ausgerüstet, müsste es möglich sein einen unvergesslich schönen Urlaub zu erleben. Bilder und weitere Infos finden Sie hier.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Sonntag, 12. Dezember 2010
Molke: Abfall oder Lebensmittel?
Molke wurde von unseren Vorfahren als Abfallprodukt angesehen und höchstens als Viehfutter verwendet. Für die menschliche Ernährung war sie undenkbar. Heute wird sie zwangsweise, weil versteckt, in vielen Lebensmitteln, täglich konsumiert. Mit Molkepulver, es ist viel billiger als Milchpulver, werden Gewicht und Volumen von Produkten vergrößert und Molke ist teilweise auch in Babynahrung enthalten.
Bereits Hippokrates soll die Wirkung der Molke genutzt haben, die er auch als „Serum der Milch“ bezeichnete. Besonders schätzte er die reinigende, ausleitende, entschlackende, und damit regenerierende Eigenschaft. Dieses "Heilwasser" erleichtert verstopften Menschen den Stuhlgang, ist hilfreich bei Gicht und vermindert die Folgen von Gallen und Lebererkrankungen, sowie Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen.
Auf Grund dieser Erfahrungen wurden im 18. Jahrhundert Trink- und Badekuren mit Molke zur Selbstverständlichkeit, um die Gesundheit wieder her zu stellen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurden Molkekuranstalten gegründet. Bei einer Molkekur, die maximal 3 Wochen dauerte, wurde täglich 1 Liter frische Molke getrunken. Damals wurde eine (!) dieser Kuren pro Jahr empfohlen.
Kann denn Molke Sünde sein ... Bei so vielen guten Eigenschaften und Inhaltsstoffen, wie Vitamine, Mineralien, Spurenelementen, wenigen Kohlehydraten und praktisch keinen Fetten, muss die Ablehnung unserer Vorfahren sie zur Ernährung zu verwenden, doch ein gravierender Irrtum gewesen sein. Neben den schon zu Lebzeiten des Hippokrates bekannten Indikationen gesellt sich heute noch das gewichtige Argument, der durch Molke möglichen Gewichtsreduzierung. Also, wer kann da meckern?
Bei näherer Betrachtung der Heilanzeigen muss auffallen, das sie sämtlich über die Ausscheidung erreicht werden, Das ist bei der Gicht durch Ausscheidung der Harnsäure ebenso der Fall wie bei anderen Stoffwechselstörungen. Ausscheidung ist besonders notwendig um abzunehmen. Molke sollte deshalb als Medikament angesehen werden. Und wer nimmt schon regelmäßig vorbeugend Medikamente gegen gravierende Stoffwechselstörungen und Verstopfungen, die er nicht hat? Und was ist mit den Untergewichtigen?
Zwangszufuhr von MolkeGenau hier liegt der Knackpunkt. Bei den Unmengen täglicher erzeugter Kuhmilch fällt bei der Verarbeitung auch Molke in großen Mengen an. Ein Stoff, der als Sondermüll entsorgt werden müsste aber nun unter dem Stichwort "Gutes aus der Milch" wo immer es geht vermarktet wird. Molkepulver ist natürlich in Produkten die der Gewichtsabnahme dienen ebenso enthalten wie im Speiseeis, Fertiggerichten und Bäckereierzeugnissen.
Molke wird auch zur Herstellung von Emulgatoren verwendet und mit kryptischen E-Nummern "deklariert". Aber durch geschickte Handhabung bei der Herstellung lassen sich aus Molke "funktionale Additive" herstellen, die Zusatzstoffe mit "anrüchigen" E-Nummern ersetzen sollen. So kommt wieder Molke rein ins Lebensmittel und das Etikett wird zunehmend "sauberer".
Gefahr für Säuglinge - Verwechslung im ImmunsystemInternationale Studien zeigen, dass Stillen vor Diabetes schützt. Je länger gestillt wird, desto seltener tritt die Krankheit auf. Also müsste unter den zahlreichen Schutzfaktoren der Muttermilch auch einer gegen Diabetes enthalten sein. Der konnte aber nicht gefunden werden und es zeigt sich immer deutlicher, dass Baby-Ersatznahrung für derartige Krankheitsfälle verantwortlich sein kann.
Eine finnische Forschungsarbeit zeigt, dass ein Teil des Molkeneiweißes der Kuhmilch, einem Eiweißbestandteil der Bauchspeicheldrüse ähnelt, die das Insulin produziert. Auf diesen Molkeanteil reagiert das Immunsystem, stuft es als "fremd" ein und bekämpft es. Wegen der Ähnlichkeit beider Eiweiße greifen die so programmierten Zellen des Immunsystems nun auch die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse an und zerstören sie. Deshalb kommt es auch bei den Erwachsenen immer häufiger zu einer Zuckerkrankheit, die ihrer Kindheit nicht oder nur wenig gestillt wurden..
Auch das ein Hinweis, dass frühere Generationen die Molke aufgrund unerfreulicher gesundheitlicher Erfahrungen, nicht mangels Technik "verworfen" haben könnten. (Quelle: Europäisches Institut für Lebensmittel und Ernährung Eule)
Samstag, 4. Dezember 2010
Vitamin C gegen Erkältungen, Herzinfarkt und Krebs
Durch Gabe von hochdosiertem Vitamin C können, behauptet die Orthomolekulare Medizin (OM), Erkältungen, Herzinfarkte vermieden, ja sogar Krebs geheilt werden. Was ist dran?
Begründer der OM ist der zweifache Nobelpreisträger und deutschstämmige US-amerikanische Chemiker Linus Pauling. Er erhielt 1954 den Nobelpreis für Chemie für Forschungen über die Strukturierung der DNA. 1963 erhielt er rückwirkend für sein großes Engagement im Jahre 1962 den Friedensnobelpreis als besondere Auszeichnung für seinen Einsatz gegen Atomwaffentests. Er ist damit neben Marie Curie der bislang einzige Träger zweier fachlich unterschiedlicher Nobelpreise.
Beide Ehrungen führten in der breiten Öffentlichkeit zu einem Vertrauensvorschuss für seine Idee, dass hochdosierte Vitamingaben u.a. auch Krebserkrankungen heilen können. Die "Orthomolekulare Medizin" entstand. Gegen die Wirksamkeit sprechen jedoch vorrangig zwei Fakten:
1. Seine Frau verstarb 1979 nach neunjährigem Leiden an Krebs.
2. Er selbst starb an einem Prostatakarzinom.
Dazu kommen Studien, aus denen hervorgeht, dass die mit Megadosen behandelten Personen signifikant häufiger an Krebs erkrankten. (Quelle: Esowatch).
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Begründer der OM ist der zweifache Nobelpreisträger und deutschstämmige US-amerikanische Chemiker Linus Pauling. Er erhielt 1954 den Nobelpreis für Chemie für Forschungen über die Strukturierung der DNA. 1963 erhielt er rückwirkend für sein großes Engagement im Jahre 1962 den Friedensnobelpreis als besondere Auszeichnung für seinen Einsatz gegen Atomwaffentests. Er ist damit neben Marie Curie der bislang einzige Träger zweier fachlich unterschiedlicher Nobelpreise.
Beide Ehrungen führten in der breiten Öffentlichkeit zu einem Vertrauensvorschuss für seine Idee, dass hochdosierte Vitamingaben u.a. auch Krebserkrankungen heilen können. Die "Orthomolekulare Medizin" entstand. Gegen die Wirksamkeit sprechen jedoch vorrangig zwei Fakten:
1. Seine Frau verstarb 1979 nach neunjährigem Leiden an Krebs.
2. Er selbst starb an einem Prostatakarzinom.
Dazu kommen Studien, aus denen hervorgeht, dass die mit Megadosen behandelten Personen signifikant häufiger an Krebs erkrankten. (Quelle: Esowatch).
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Asthma und Hautausschläge durch Duftkerzen und Duftstoffe
Duftkerzen können Asthma und Hautausschläge bis hin zur Neurodermitis verursachen. Sie setzen beim Abbrennen reizende Substanzen frei. Ein nicht nur zur Weihnachtszeit aktueller Hinweis, denn kaum jemand traut diesen emotionsträchtigen Dingen und Düften derartige Wirkungen zu. Duftstoffe, wie sie u.a. in Luftverbesserern, Duftkerzen, Kosmetika vorhanden sind, können allergische Anfälle und Hautausschläge aber auch rheumatische Beschwerden verursachen.
Weihnachtszeit, Kerzenzeit
Weihnachtszeit, Kerzenzeit
Preiswerte Kerzen, also auch Duftkerzen werden aus Paraffin hergestellt. Das aus Erdöl gefertigte Paraffin ist hochgiftig und Paraffinpartikel, die die o.g. Beschwerden auslösen können, werden beim Abrennen an die Raumluft abgegeben. Das ist u.a.triftiger Grund, sich Zigaretten nicht an der Flamme paraffinhaltiger Kerzen anzuzünden. Kerzen aus Bienenwachs haben diese negative Eigenschaft nicht. An den Flammen von Kerzen dieses Materials kann eine Zigarette unbedenklich angezündet werden. (Über die mögliche Schädlichkeit des Rauchens ist damit keine Aussage gemacht worden,)
Der zweite, und in dieser Meldung nicht erwähnte Auslöser von asthmatischen Anfällen, Hautausschlägen, Migräneattacken, Nacken und Rückenbeschwerden, ja möglicherweise auch ein Tennisellbogen, dürfte der enthaltene Duftstoff sein. Er wird nicht nur Paraffinkerzen, sondern auch in Bienenwachskerzen und Soja-Kerzen zugefügt. In dieser Beziehung können beide Varianten gleich schädlich sein.
Duftstoffen sollte mit Vorsicht begegnet werden, denn sie können, gleichgültig ob sie synthetischen oder natürlichen Ursprungs sind, Beschwerden auslösen. Sie sind in vielen Dingen unserer Umgebung enthalten. Das kann Parfüm ebenso sein, wie Seife oder andere Kosmetika. Besonders betroffen sind davon Personen, die in Frisiersalons und Kosmetikstudios arbeiten. Dazu kommen noch „Luftverbesserer“ in der Wohnung, wie beispielsweise der Veilchenduft im WC und ein Duftbäumchen im Auto.
Stichwort Wohnung: Neuerdings treten die o.g. Beschwerden bei Betreten der Wohnung auf. Überlegen Sie sich in diesem Fall, was in letzter Zeit verändert wurde. Oft sind es neue Kleidungsstücke, Teppiche oder Gardinen, die die Beschwerden auslösen.
Dazu kommt noch das Duft-Marketing in Kaufhäusern und Supermärkten, hier werden u.U. synthetische Duftstoffe eingesetzt, um unangenehme Gerüche zu überlagern oder umsatzfördernd Appetit anzuregen.
Gleiches konnte auch in Fitness-Studios passieren, wo der starke Schweißgeruch der Trainierenden oft mit "Düften" überlagert wird. Hinterher entwickeln zukünftige Athleten u. U. statt strahlender Gesundheit ebenfalls, die o.g. Symptomatik.
Sollten Sie nun, nachdem Sie sich hier soweit informiert haben, den Verdacht haben, dass die regelmäßig nach Besuch einer Ladenkette einsetzende Migräne etc. vom dortigen Duft-Marketing ausgelöst sein könnte, sind Sie meist auf dem richtigen Weg.
Das Wissen um diese Zusammenhänge ist wichtig
Charakteristisch ist, dass Betroffene oft keinerlei Kenntnis von diesen Wirkungen haben und alles Mögliche, nur nicht Duftstoffe, für ihre Misere verantwortlich machen. So wird nicht der Duftspender im Auto bei Anfällen von Atemnot, sondern beispielweise die stressige Verkehrssituation für Beschwerden verantwortlich gemacht.
Ebenso haben sich Räuchermittel gegen Moskitos schon häufiger als Grund für eine Neurodermatitis herausgestellt. Das war u.a. bei einem Kleinkind der Fall, bei dem die Haut seltsamerweise während der Sommermonate extrem „aufblühte“. Der Mückenschutz in der Steckdose war hier der Verursacher. Meist sind Duftstoffe nicht die alleinigen Bösewichte, sondern entfalten ihre unguten Wirkungen erst zusammen mit anderen Beeinträchtigungen, wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Reaktionen auf Medikamente.
Klaus Radloff
Der zweite, und in dieser Meldung nicht erwähnte Auslöser von asthmatischen Anfällen, Hautausschlägen, Migräneattacken, Nacken und Rückenbeschwerden, ja möglicherweise auch ein Tennisellbogen, dürfte der enthaltene Duftstoff sein. Er wird nicht nur Paraffinkerzen, sondern auch in Bienenwachskerzen und Soja-Kerzen zugefügt. In dieser Beziehung können beide Varianten gleich schädlich sein.
Duftstoffen sollte mit Vorsicht begegnet werden, denn sie können, gleichgültig ob sie synthetischen oder natürlichen Ursprungs sind, Beschwerden auslösen. Sie sind in vielen Dingen unserer Umgebung enthalten. Das kann Parfüm ebenso sein, wie Seife oder andere Kosmetika. Besonders betroffen sind davon Personen, die in Frisiersalons und Kosmetikstudios arbeiten. Dazu kommen noch „Luftverbesserer“ in der Wohnung, wie beispielsweise der Veilchenduft im WC und ein Duftbäumchen im Auto.
Stichwort Wohnung: Neuerdings treten die o.g. Beschwerden bei Betreten der Wohnung auf. Überlegen Sie sich in diesem Fall, was in letzter Zeit verändert wurde. Oft sind es neue Kleidungsstücke, Teppiche oder Gardinen, die die Beschwerden auslösen.
Dazu kommt noch das Duft-Marketing in Kaufhäusern und Supermärkten, hier werden u.U. synthetische Duftstoffe eingesetzt, um unangenehme Gerüche zu überlagern oder umsatzfördernd Appetit anzuregen.
Gleiches konnte auch in Fitness-Studios passieren, wo der starke Schweißgeruch der Trainierenden oft mit "Düften" überlagert wird. Hinterher entwickeln zukünftige Athleten u. U. statt strahlender Gesundheit ebenfalls, die o.g. Symptomatik.
Sollten Sie nun, nachdem Sie sich hier soweit informiert haben, den Verdacht haben, dass die regelmäßig nach Besuch einer Ladenkette einsetzende Migräne etc. vom dortigen Duft-Marketing ausgelöst sein könnte, sind Sie meist auf dem richtigen Weg.
Das Wissen um diese Zusammenhänge ist wichtig
Charakteristisch ist, dass Betroffene oft keinerlei Kenntnis von diesen Wirkungen haben und alles Mögliche, nur nicht Duftstoffe, für ihre Misere verantwortlich machen. So wird nicht der Duftspender im Auto bei Anfällen von Atemnot, sondern beispielweise die stressige Verkehrssituation für Beschwerden verantwortlich gemacht.
Ebenso haben sich Räuchermittel gegen Moskitos schon häufiger als Grund für eine Neurodermatitis herausgestellt. Das war u.a. bei einem Kleinkind der Fall, bei dem die Haut seltsamerweise während der Sommermonate extrem „aufblühte“. Der Mückenschutz in der Steckdose war hier der Verursacher. Meist sind Duftstoffe nicht die alleinigen Bösewichte, sondern entfalten ihre unguten Wirkungen erst zusammen mit anderen Beeinträchtigungen, wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Reaktionen auf Medikamente.
Klaus Radloff
Dienstag, 30. November 2010
Nahrungsergänzungsmittel - Geschäft mit der Angst
Bei der modernen Ernährungsweise sollen Nahrungsergänzungsmittel (NEM) angeblich unumgänglich notwendig sein. Durch sie soll eine optimale Nährstoffversorgung garantiert und Erkrankungen vorgebeugt werden. Dazu kommt, so wird behauptet, ein angeblich ständig zunehmender Verlust von Nährstoffen durch Bodenauslaugung bei Gemüsen und Früchten, sowie durch zunehmende Degeneration der Pflanzen und zu langen Transportzeiten. Stress, Umweltbelastung und einseitige Ernährung werden als Hauptfaktoren für Avitaminosen genannt, deren Folgen sich angeblich durch NEM ausgleichen lassen.
Dem Stress und der Umweltbelastung sind alle Menschen ausgesetzt und es bleibt fraglich, ob sich deren Folgen durch Vitamingaben etc.eliminieren lassen. Dennoch, eine klug gewählte Behauptung der NEM-Verkäufer, mit der sich fast alle Menschen zu Kunden machen lassen. Der verbleibende "kleine Rest" der Menschheit wird mit dem Stichwort "einseitige Ernährung" verunsichert und gehört nun ebenfalls zum potentiellen Klientel.
Sind Nahrungsergänzungsmittel (NEM) notwendig?
Nach Untersuchungen zur allgemeinen Ernährungslage in Deutschland sind NEM nicht notwendig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat den Nährstoffgehalt dreier Lebensmittel in den letzten 50 Jahren verglichen. Demnach enthalten Orangen heute genauso viel Vitamin C wie vor 50 Jahren. Das gleiche gilt für Kartoffeln. Nur bei Äpfeln schwanken die Werte über die Jahre hinweg. Allerdings soll das jahreszeitlich bedingt sein, und ist somit kein Anzeichen für generellen Verlust an Nährstoffen. Lebensmittelchemiker der Universität Kaiserslautern haben die Hypothese vom angeblichen Nährstoffmangel untersucht und ebenfalls keinen Hinweis darauf gefunden.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Personen, die sich normal ernähren, für überflüssig. Bei normaler Ernährung erhält der Körper alle Nährstoffe die er braucht. Selbst eine einseitige, unausgewogene Ernährungsweise könne durch den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln nicht ausgeglichen werden.
Schäden durch Vitaminpräparate
Untersuchungen weisen darauf hin, dass Vitaminpräparate oft eher schaden als nützen. Besser als durch Pillen ist man mit Gemüse und Obst versorgt. Der Vitamin-Euphorie wurde bereits 1994 ein Dämpfer verpasst. Da wurde eine finnische Studie an der mehr als 29 000 Rauchern teilnahmen, durchgeführt. Sie sollte zeigen, ob Betacarotin, eine Vorstufe des Vitamins A, Raucher vor Lungenkrebs schützt. Erwartet wurde eine positive Wirkung, heraus kam das Gegenteil: Die Häufigkeit von Lungenkrebs stieg in der Gruppe, die mit Betacarotin behandelt wurde, um 18 Prozent an. 1996 wurde aus gleichen Gründen eine amerikanische Studie abgebrochen, bei der die Häufigkeit des Lungenkrebses sogar 28% betrug.
Ähnliches zeigt sich beim Vitamin E, dass von "Ernährungsberatern" oft in hohen Dosen angeraten wird, die die Zellen vor schädlichen freien Radikalen zu schützen und vor Herz- und Kreislauferkrankungen bewahren sollen. Gegen Entzündungen, Alterungsprozesse, Nervenleiden und vieles mehr gilt Vitamin E in hochdosierter Form als Allheilmittel. Dr. Edgar Miller von der Johns-Hopkins-Universität, Baltimore, räumt mit diesen Vorstellungen auf. In 19 Studien mit insgesamt 137.967 Teilnehmern wurde ermittelt, welchen Einfluß eine hohe Vitamin E-Dosierungen auf das Sterberisiko haben. Die Beobachtungszeit lag zwischen 1,4 und 8,2 Jahren. Die Patienten hatten täglich zwischen 16,5 und 2000 i.E. Vitamin E eingenommen. Das Ergebnis erschreckend, denn schon ab einer Tagesdosis von 200 i.E. nahm die Sterblichkeit zu. (Quelle: Stiftung Warentest)
Selen steht im Verdacht Diabetes auszulösen, vom Zink kann als erwiesen angenommen werden, dass es gegen Erkältungskrankheiten ebenso unwirksam ist wie beispielsweise Vitamin C. Darüber existieren weitere Kritiken, die in der Zeitschrift "Schweizerfamilie" überzeugend und gut nachvollziehbar dargestellt werden.
Von Giften und Gegengiften
Schlangengift kann tödlich sein und das Gegenmittel rettet Leben. Welchen Sinn kann es da machen weiterhin Schlangengift zu konsumieren und zusätzlich ein Gegenmittel zu schlucken?
Unter der Voraussetzung, dass Umweltfaktoren, Stress und Fehlernährung tatsächlich einen "Vitalstoffmangel" verursachen, können NEM somit nur die Rolle des "Gegengiftes", also die der Ersten Hilfe einnehmen. Danach sollten, um dauerhafte Schäden zu vermeiden, Verursacher ausgeschaltet werden.
Statt immer und immer wieder Vitamine, Spurenelemente & Co in Pulver- oder Tablettenform zu verkaufen, dürfte es sinnvoller sein von deren Anbietern knackfrisches Gemüse und taufrisches Obst angeboten zu bekommen. Dazu könnten Kochkurse kommen, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Dieser Vorschlag wird wahrscheinlich nicht auf Gegenliebe stoßen, da er nur mit erheblichem Arbeitsaufwand bei deutlich geringeren Gewinnmargen realisierbar sein wird.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Abonnieren
Posts (Atom)

