Sonntag, 29. Januar 2012

Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Übergewicht ist für Gelenkbeschwerden nicht verant...

Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Übergewicht ist für Gelenkbeschwerden nicht verant...: Übergewicht wird als Ursache für alle möglichen Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden angenommen. Spätestens, wenn die Beschwerden nicht beein...

Übergewicht ist für Gelenkbeschwerden nicht verantwortlich

Übergewicht wird als Ursache für alle möglichen Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden angenommen. Spätestens, wenn die Beschwerden nicht beeinflusst werden konnten, muss eine Begründung her, die von der Unfähigkeit des Therapeuten ablenkt. Also, die Schuldzuweisung an den Patienten mit dem Tenor: "Reduzieren Sie Ihr Gewicht, dann wird ihr Schmerz abnehmen!"

Augenblicklich wird die Diskussion um das Übergewicht in Verbindung mit Hüft- und Kniegelenksprothesen geführt. Krankenkassen registrieren in dieser Hinsicht ständig zunehmende Nachfragen. In Diskussionen zu diesem Thema ist wiederholt die Forderung zu hören, dass Übergewichtige von der endoprothetischen Versorgung ausgeschlossen werden sollten, weil sie, wegen der Übergewichtigkeit, angeblich selbst Schuld an ihrer Gelenkabnutzung sein sollen.

Mir sind viele Patienten bekannt, deren Beschwerden wegen Übergewichtigkeit als unbeeinflussbar galten. Patienten, die dann doch und sogar relativ häufig in einer einzigen Behandlung annähernd beschwerdefrei wurden. Dabei stellt sich die Frage, wer von beiden, Patient oder Therapeut in dieser kurzen Zeit abgenommen hat? Tendenziell wohl eher der Therapeut.

Damit dürfte klargestellt sein, dass es sich bei der Begründung für die Unbeeinflussbarkeit von Beschwerden um Ausreden unfähiger Behandler handelt.

Klaus Radloff

www.klaus-radloff.com










Sonntag, 25. Dezember 2011

Das Krankheitsbild: Die Weihnachtsschulter

Alle Jahre wieder, nach den Feiertagen sind hochschmerzhafte Schultergelenke und Nackenmuskeln mit deutlich eingeschränkter Beweglichkeit Gegenstand der Klage. Üblicherweise werden die Ursachen in der Schulter und der Halswirbelsäule selbst gesucht. Sie werden dort nur dann gefunden, wenn mit dem Hammer kräftig auf die Schulter geschlagen wurde.

Tatsächlich sind die Schultergelenke mit inneren Organen verbunden. Die rechte Schulter und Nackenregion u.a. mit der Gallenblase und der Leber.  und die linke Schulter mit dem Magen und der Bauchspeicheldrüse.Weihnachten, die Zeit der üppigen und meist fetten Festessen wirkt sich deshalb als Auslöser rechtseitiger Schultergelenksbeschwerden aus, während der vom Alkohol traktierte Magen, mit der daraus entstandenen akuten Gastritis, sich meist erst zum Neujahrstag zeigt.

Sinnvolle Abhilfe besteht deshalb nicht im Konsum von Entzündungshemmern, Wärmeanwendungen und Massagen, sondern ganz simpel im Verzicht auf Nahrungsmittel. Die Ernährung für ein ein oder zwei Tage auf Zwieback und Wasser umgestellt, löst das Problem. Zur Ersten Hilfe bietet sich Eis an. Es wird niemals länger als etwa 30 Sekunden auf die schmerzenden Stellen plaziert und erst nach ein paar Minuten erneut wieder verwendet. Durch Selbstmassagen etc. wird erfahrungsgemäß die Leidensphase verlängert.


Gute Besserung!
Klaus Radloff


www.klaus-Radloff.com


Sonntag, 18. Dezember 2011

Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: An alle fröhlichen Kneter – Laien-, Profimasseure ...

Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: An alle fröhlichen Kneter – Laien-, Profimasseure ...: Massage wird für heilsam angesehen und ärztlich durchgeführte Chirotherapie ebenfalls. In einigen – seltenen Fällen – kann die Wirkung be...

An alle fröhlichen Kneter – Laien-, Profimasseure und Chiro´s


Massage wird für heilsam angesehen und ärztlich durchgeführte Chirotherapie ebenfalls. In einigen – seltenen Fällen – kann die Wirkung beider Methoden an´s Wunderbare grenzen. Darauf zu hoffen, sollte sich aber nicht über den Zeitraum vieler Behandlungen erstrecken. Die Möglichkeit, dass sich hinter unbeeinflussbaren Störungen Krankheiten mit gravierenden Ursachen verbergen, ist hoch.

Der aktuelle Fall
Die Schmerzen im unteren Rücken bestanden nun seit Monaten, Selbsthilfen wirkten kaum und deshalb wurde beschlossen, nun professionelle Hilfe bei einem Masseur in Anspruch zu nehmen. 20 klassische Massagen wurden durchgeführt, die ergebnislos waren. Jetzt erschien dem Patienten die Chiropraktik als Rettung. Allerdings bewirkten auch die, sich über einen Monat hinstreckenden, täglichen Behandlungen keinerlei Änderung.

Dem folgte der Behandlungsversuch mit chinesischer Medizin (ESB/APM n. Radloff), mit dem Ergebnis sofortiger Beschwerdefreiheit, die allerdings nur für wenige Stunden anhielt. Ähnlich die Reaktion bei der zweiten Behandlung. Als wahrscheinlicher Verursacher stellte sich dabei der Dickdarm heraus und dementsprechend war meine Empfehlung eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.

Das Ergebnis der Colonskopie
Die Befunde der Darmspiegelung waren niederschmetternd: umfangreiche Entzündungen und leicht blutende Geschwüre. Befunde, die u.a. bei einem Darmkrebs auftreten können. Da der in diesem Fall erkrankte Dickdarm seine nervlichen Versorgungen u.a. aus dem Gebiet der unteren Lendenwirbelsäule erhält, erklären sich die nicht endenwollenden und mit Massage und Chiropraktik unbeeinflussbaren Lumbalgien (Hexenschüsse). Durch den meist unerschütterlichen Glauben naiver Behandler, die erhoffte Wirkung könnte nach vielen Behandlungen dennoch eintreten, erweist sich dann häufig als „genickbrecherisch“. Durch den Zeitverlust werden u.U. lebensrettende Therapien verhindert.

Ein Einzelfall?

Leider nicht aber derartige Diagnosen werden immer wieder im Zusammenhang mit Beschwerden der Lendenwirbelsäule und der Hüftgelenke gestellt. Konkrete Abhilfe kann hier zwar nicht geboten aber Tipp´s, die zur Erkennung führen können: Bei ständig wiederkehrenden Lumbalgien lassen Sie sich nicht auf eine Vielzahl von Massagen oder ähnlichen Behandlungen ein. Sollte sich nach höchstens drei Behandlungen keinerlei Verbesserung eingestellt haben, brechen Sie die Behandlungsserie ab und lassen Sie außerhalb der Wirbelsäule und der Muskulatur nach den Ursachen – nicht durch Orthopäden – suchen.

Siehe auch: Lebensgefahr durch Orthopädie

Klaus Radloff

www.Klaus-Radloff.comwww.klaus-radloff.com

Sonntag, 11. Dezember 2011

Noni & Co - Nichts für die kranke Großmutter!

Dem Nonisaft werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Man beruft sich auf das Wissen der Südseevölker. Die Kahuna, Heiler Polynesiens, sollen sie als Harmoniemittel, zur Reinigung und Entgiftung verwenden. Noni soll das Immunsystem stärken, die Gehirnzellen besser mit Nahrungsstoffen versorgen, Alterungsprozesse verzögern und bei Regel- und Verdauungsbeschwerden wirksam sein. Darüber hinaus werden ihm antibakterielle, entzündungshemmende, schmerzlindernde, blutdrucksenkende Wirkungen etc. zugeschrieben. Zugelassen ist es als Heilmittel aber nicht, sondern nur als Nahrungsmittelergänzung. Leider enthalten auch die ursprünglichen Quellen keine Dosierungsanleitung und so kommt es zu Einnahmeempfehlungen, die wahrscheinlich dem Geschäftssinn des Verkäufers, nicht aber unbedingt den Interessen der Konsumenten entsprechen.

Von Nebenwirkungen wird behauptet, dass keine existieren. Bezeichnend aber in diesem Zusammenhang ist, dass ein nicht unerheblicher Teil der Konsumenten an rechtsseitigen Schulter-Nackenbeschwerden leiden, die sich nach Absetzen des Saftes verbessern aber nach Wiederaufnahme des Konsums erneut auftreten. Erfahrungsgemäß deutet diese Symptomatik auf eine Störung der Leber- und/oder Gallenblasenfunktion hin. Leberfunktionsstörungen waren augenscheinlich Ursache für Todesfälle im Zusammenhang mit Noni. Eine Vermutung, die sich letztendlich zwar nicht beweisen ließ, bei der aber auch Gegenbeweise nicht erbracht werden konnten.

Vergiftung als Heilungsprinzip
Es scheint so zu sein, dass Noni, wie andere Stoffe auch, über den Umweg der Vergiftung, seine Wirkung entfaltet. Das ist zwar kein eleganter aber dennoch gängiger Weg in der Naturheilkunde. Die Zerstörung wird zum Prinzip gemacht und darauf gehofft, dass der Organismus sich danach neu und besser als zuvor reorganisiert.

Die wahrscheinlich bekannteste Maßnahme in dieser Hinsicht ist die sog. "Blutreinigungskur", wie sie im Frühjahr durchgeführt wird. Dabei wird ein grundsätzlich unbekömmlicher Kräutertee konsumiert. Gegen diese "Vergiftung" wehrt sich der Organismus mit verstärkten Ausscheidungen und reagiert angeblich danach verbesserten Funktionen.

Ein weiteres aber in dieser Beziehung unbekanntes Mittel ist die Molke, die bis vor gut 100 Jahren als ungenießbar, ja sogar als giftig angesehen und höchstens als Schweinefutter verwendet wurde. Sie wurde während zwei- bis dreiwöchiger Kuren verwendet. Ihre "Giftigkeit" wurde ebenfalls genutzt verstärkt die Ausscheidungsfunktionen anzuregen. Von einem täglichen "Molkegenuss" - zum Wohl der Milchindustrie - war zu dieser Zeit allerdings nicht die Rede.

Siehe auch: Molke, Abfall oder Lebensmittel

Ja und dann existieren noch Kuren mit Steinöl. Unter dem Begriff Steinöl verbirgt sich das mineralische und für den menschlichen Organismus hochgiftige Petroleum. Für sehr kurze Zeit und in geringen Mengen genommen, könnte es ebenfalls, über den Umweg der Vergiftung den Organismus zu besseren Leistungen anregen. Allerdings bewirkt es schon leicht überdosiert schwere Leberschädigungen. In dieser Beziehung scheint es dem Nonisaft durchaus ähnlich zu sein. Beides wird zwar als Regenerationsmöglichkeit angeboten, sollte aber nach reiflicher Überlegung besser nicht angewendet werden.

Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com

Montag, 5. Dezember 2011

Sonntag, 4. Dezember 2011

Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Buchtipp: Klaus Radloff - Die chinesische Medizin ...

Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Buchtipp: Klaus Radloff - Die chinesische Medizin ...: Eine umfangreiche Leseprobe finden Sie hier. Ideen und Lösungsansätze für Patienten und ihre Behandler - 3. Auflage Sie suche...

Buchtipp: Klaus Radloff - Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten


Eine umfangreiche Leseprobe finden Sie hier.

Ideen und Lösungsansätze für Patienten und ihre Behandler  -  3. Auflage

Sie suchen für einen lieben Menschen ein Geschenk jenseits des Niveaus von SOS (Socken, Oberhemd und Schlips) oder wollen sich über bisher unbedachte aber logische und hochwirksame Alternativen zur herkömmlich schematischen Medizin informieren? Oder Sie üben einen medizinischen Beruf aus und möchten Ihre therapeutischen Möglichkeiten erweitern. Dann sollten Sie das Buch lesen. 


Klaus Radloff - Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten
ISBN 978-3-8370-9029-1, Paperback, 180 Seiten

erhältlich als gedruckte Ausgabe z.B. bei
Amazon zum Preis von  19.80 €

oder als Ebook zum sofortigen Download u.a. bei
Libri.de  für 15.99 €

Klappentext
Millionen leiden ständig unter orthopädischen Krankheitsbildern und werden mit Schmerzmitteln, Entzündungshemmern behandelt, operiert und evtl. mit Gelenkprothesen versorgt. Nicht selten enden diese Erkrankungen in Berufsunfähigkeit.

Die alte chinesische Medizin sieht bei diesen Erkrankungen gänzlich andere Ursachen, nämlich die Folgen internistischer Störungen. Diese Hypothese erklärt, warum es zu den Veränderungen kommen konnte und erweist sich immer wieder als erstaunlich wirkungsvoll. Die hier
angeführten Überlegungen sollten, nicht nur von Dauerpatienten, zumindest in Erwägung gezogen werden.

Der Autor ist seit 50 Jahren als Physiotherapeut und Masseur tätig. Während der letzten 30 Jahre als Dozent für Themen der alten chinesischen Medizin in der Schweiz. Er ist Begründer der Ohr-Reflexzonen-Kontrolle und Energetisch-Statischen-Behandlung. Heute in der dominikanischen Republik in eigener Praxis und als Dozent am Lehrinstitut für Energetisch-Statische-Behandlung in der Schweiz tätig.

Klaus Radloff

Samstag, 3. Dezember 2011