Ballaststoffe sind in unterschiedlichen Mengen in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. Sie werden für uneingeschränkt gesund gehalten. Seit Hitlers Zeiten werden sie total überbewertet und Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien, also mit geschwächtem oder vorgeschädigtem Verdauungssystem werden davon geschädigt.
Ballaststoffe können Kopf-, Rücken- und Bauchschmerzen machen
Ballaststoffe werden durch Verdauungssäfte nicht abgebaut. Sie werden unverändert wieder ausgeschieden. Da sie offiziell keinen Nährwert haben, werden sie gerne und in großen Mengen, besonders wenn das Körpergewicht vermindert werden soll, verwendet. Tatsächlich aber wird nur ein Teil unverändert wieder ausgeschieden, während größere Mengen durch Bakterien im Dickdarm vergoren werden. Dabei entstehen Fuselalkohole, die doch Kalorien enthalten. Die Menge der so gewonnenen Nährwerte dürfte zwar gering sein aber es bleibt, der durch Fuselalkohol ausgelöste Kopfschmerz, die permanent vorhandenen Blähungen und ein ausgeprägter Reizdarm. Eigenschaften, die sich bei allen Personen mit Verdauungsproblemen fatal auswirken können.
Verdauungsprobleme und Rückenbeschwerden
Von Ernährungsfachleuten wird oft bestritten, dass Störungen, Reizungen und Erkrankungen der Verdauungsorgane schwerste orthopädische Krankheitsbilder auslösen können. Der Grund für diese Behauptungen dürfte in der Zuordnung von Beschwerden in ärztliche Fachgebiete zu finden sein. Erkrankungen der Verdauungsorgane gehören demnach in die Hände von Internisten und Gastroenterologen, während Rücken- und Gelenkbeschwerden Behandlungsgegenstände der Orthopäden und Rheumatologen sind. Dass Beschwerden der Verdauungsorgane die Symptomatik orthopädischer Krankheitsbilder einnehmen können, ist meist weder den Fachärzten noch den Patienten vorstellbar und so kommt es zu jahrelangen, ergebnislosen und teuren Fehlbehandlungen.
Ballaststoffe im Mittelalter: „Das hat mich gebeutelt!“ Selbstverständlich waren im Mittelalter Ballaststoffe nicht bekannt aber dennoch wurde jedes Übermaß vermieden. Das gemahlene Getreide wurde in Seidenbeutel gebracht und diese kräftig und lange geschüttelt. Was herausfiel war das reinste und feinste Mehl und nur das wurde für die Ernährung verwendet. Im Beutel blieben die Kornhüllen etc., die Ballaststoffe, die nur als Viehfutter verwendet wurden. Wer die Abfälle seinem Gesinde (Personal) vorsetzte, galt als Geizhals und wurde von den Nachbarn gemieden. Übrigens stammt aus dieser Zeit, der noch heute nach erschütternden Erlebnissen gebräuchliche Ausdruck „das hat mich gebeutelt“.
Die Aufgabe der Schalen
Ein Getreidekorn besteht aus dem, für die Ernährung wichtigen Mehlkörper, dem Keimling und den Schalen. Der Keimling ist Starter der neuen Pflanze, die sich vom Mehlkörper solange ernährt, bis sich durch Wurzelbildung das Pflänzchen selbst ernähren kann. Von den Mehlkörpern wollen auch tierische Mitesser profitieren. Gegen diese Fraßfeinde schützen sich Pflanzen, indem Giftstoffe (Enzyme, wie Phytin) in die Schalen eingebracht werden. Giftstoffe, die auch für Menschen unbekömmlich sind. Dazu kommen weitere, aus Pflanzenschutzmitteln und Luftverschmutzung stammende, unerwünschte Stoffe wie Pestizide, Schimmelpilzgifte und Schwermetalle, die selbst bei Bioprodukten nicht gänzlich vermeidbar sind.
Sylvester Graham und die Gebrüder Kellogg
Graham war um 1825 Prediger der presbyterianischen Kirche. Er hielt die vegetarische Ernährung für ein wirksames Mittel gegen Alkoholismus und gegen sexuelle Gelüste. Er glaubte, dass ungesunde Ernährungsweise zu exzessivem sexuellem Verlangen führen würde, das den Körper in ein Ungleichgewicht bringen und Krankheiten verursachen würde. Er vertrat weiter die These, dass ungezügelte Sexualität, "unmoralische" Lebensweise und der Verzehr von Hühnerfleisch die Ursachen der Cholera seien. Kurz zusammengefasst war er offensichtlich der Meinung, dass Lebensfreude und Religion nicht miteinander zu vereinbaren seien. Er entwickelte auch ein relativ schwer verdauliches Brot, bei dem die Mahlrückstände mit verarbeitet wurden, das sog. „Grahambrot“. In seinem religiösen Umkreis befanden sich auch die Gebrüder Kellogg, die als Naturheilkundler tätig waren. Sie waren die Erfinder der Cornflakes, die das bis dahin übliche „warme Frühstück“, das aus Haferbrei, Polenta, Kartoffeln etc. bestand, mit kalter Milch und ballaststoffreichen Kornflocken ersetzten. Das Grahambrot gelangte dann etwa 1900 nach Europa, das Rezept wurde von einigen Ernährungsvereinen verbreitet, während die Cornflakes erst nach dem 2. Weltkrieg in Mode kamen.
Adolf Hitler und die Ballaststoffe
Ziel Adolf Hitlers war das Deutsche Reich zu vergrößern und große Teile der Welt kriegerisch zu unterwerfen. Dabei stellte sich ihm das Problem der Ernährung der Soldaten und natürlich auch der Menschen im Heimatland. Als Lösung bot es sich an, die Rückstände des Mahlprozesses dem Mehl wieder zuzugeben. Es entstand so ein etwa 10 % größerer Nutzen. Das „neue“ Produkt wurde von damaligen, der Hitlerpartei nahestehenden Ernährungswissenschaftlern und Ärzten, wie beispielsweise Dr. Oskar Bircher-Benner, Dr. Werner Kollath, Dr. Otto Bruker, propagandistisch unterstützt und mit den Begriffen „Vollkorn“ und „Vollwert“ aufgewertet. Die genannten Ärzte waren sämtlich Mitglieder oder Sympathisanten der NSDAP. (Ergänzende Hinweise siehe die Links unten im Text)
Und die Industrie profitiert
Die Erkenntnisse wurden nach Beendigung des 2. Weltkrieges weiter genutzt. Sie wurden, da sie offensichtlich unpolitischer Herkunft waren, nicht angetastet. Im Gegenteil, es wurden mehr und mehr Gutachten von der Lebensmittelindustrie beauftragt. In diesen Gutachten ist von medizinischen Gründen die Rede, tatsächlich werden aber damit die Interessen der Industrie ausgedrückt. Ballaststoffe sind da hochwillkommen, weil Produktionskosten drastisch gesenkt werden können. Vollkornbrot mit 30% Ballaststoffen wird an den Verbraucher gebracht, das normalerweise durchschnittlich 8% Ballaststoffe enthält. Die restliche Menge wird billigst erzeugt und dem Produkt gewinnbringend zugesetzt.
Beschwerden durch Ballaststoffe Dass Ballaststoffe Beschwerden verursachen können, erscheint bei deren gutem Ruf unvorstellbar. Tatsache ist, dass sie durchaus dafür verantwortlich sein können und das nicht nur als Übelkeit, Blähungen oder Bauchkrämpfe. Das ist nur ein Teil der Symptomatik, denn dazu kommen orthopädisch-rheumatologische Krankheitsbilder, die mit dem Verdauungssystem kaum in Verbindung gebracht werden. Charakteristisch sind hochschmerzhafte Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule, bis hin zu Bandscheibenvorfällen und Schultergelenksentzündungen. Beschwerden der Brust- und Lendenwirbelsäule, sowie die der Hüft- und Kniegelenke werden ebenso angetroffen.
Die Behandlungskosten sind enorm hoch
Da Ballaststoffe für „Heilsbringer“ gehalten werden, bleibt deren unheilvolle Wirkung vielfach unbemerkt. Wegen der damit ausgelösten Beschwerden werden Internisten, Gastroenterologen, Orthopäden und Rheumatologen massenhaft konsultiert. All diese Fachärzte fragen nicht nach den Hintergründen der Beschwerden, sondern ordnen wirkungslose Behandlungsmaßnahmen an, die von den Krankenversicherungen bezahlt werden müssen. Dadurch dürfte ein Schaden entstehen, der ich auf Milliardenhöhe beläuft.
Die Vorstellung, dass Schmerzursachen stets dort sind, wo Beschwerden stattfinden, ist unerschütterlich. Es zeigt sich jedoch, dass das nur auf etwa 10 % der Rücken-, Nacken- und Gelenkbeschwerden zutrifft. Ein Großteil dieser angeblich orthopädischen Krankheitsbilder ist Folge von Störungen und Erkrankungen innerer Organe. Generell wird aber fast alles, was am Skelett „wehtut“, von Patienten aber auch von Ärzten der Orthopädie oder Rheumatologie zugeordnet. Ein folgenschwerer Irrtum, der sich in ergebnislosen und endlos vielen Behandlungen, zunehmender Zahl von Erwerbsunfähigkeiten und regelmäßig steigenden Krankenkassenbeiträgen niederschlägt. (Siehe auch: Vorsicht Orthopädie, Therapie ohne Diagnose.)
Die Krankengeschichte
Die etwa 50jährige Patientin leidet seit Jahren unter Schulter- und Nackenbeschwerden, Schwindelzuständen, sowie unter Schmerzen in der Brustwirbelsäule. Sie berichtet davon, wie sie diese Beschwerden in den Griff zu bekommen versuchte: Während der letzten 5 Jahre hatte sie 3 orthopädische Kliniken mit stationären Aufenthalten, etwa 10 Orthopäden, um die 10 Chiropraktoren, sowie diverse „Wunderheiler“ ergebnislos konsultiert. Als Ursache wurde von allen die Wirbelsäule gesehen und behandelt. Niemand kam auf den Gedanken, dass ständige Wiederholungen gleichartiger Therapien erfolglos bleiben müssen, und dass möglicherweise ein anderer Auslöser vorliegen könnte. Zumindest sollten bei Therapeuten und solchen Vorgeschichten Zweifel aufkommen.
Ein Nebenbefund?
Zusätzlich zu den Beeinträchtigungen der Halswirbelsäule waren der Patientin Oberbauchbeschwerden bekannt. Druckgefühle und Schmerzen dort, bis hin zu Sodbrennen waren ständig vorhanden. Die Abtastung der Oberbauchregion ergab Empfindlichkeiten, die auf Reizzustände der Oberbauchorgane hindeuteten. Durch spezielle Untersuchungen wurden diese Erstbefunde detailliert bestätigt. Es wurden eine Zwerchfellhernie sowie mehrere Magen- und Dünndarmgeschwüre gefunden. Dem Gastroenterologen, dem Spezialisten für Magen- und Darmleiden, war allerdings der behauptete Zusammenhang zur Halswirbelsäule unbekannt und wurde von ihm schlicht als „Blödsinn“ bezeichnet.
Der Diaphragma–Halswirbelsäulen–Reflex (DZR)
Der Zusammenhang zwischen inneren Organen und der Halswirbelsäule, der DiaphragmaHWS-Reflex, ist weitgehend unbekannt. Die Reize von Bauch-und Atmungsorganen werden auf das in der Mitte des Rumpfes gelegene Zwerchfell übertragen. Von dort werden sie über den Nerven des Zwerchfells (Diaphragma), dem Nervus Phrenikus zu dessen Ursprüngen in der Halswirbelsäule geleitet und auf die benachbarten Nervengeflechte der Arme und des Nackens übertragen. (Die detaillierte Beschreibung finden Sie hier.)
Die Behandlung
In den folgenden Behandlungen wurde mit den einfachen Mitteln, das Störfeuer der Oberbauchorgane zunächst vorübergehend unterbrochen und es trat dadurch erstmals seit Jahren Beschwerdefreiheit ein. Das ohne Mitbehandlung der Wirbelsäule. Als wahrscheinliche Ursache der Beschwerden stellte sich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit aber auch auf bestimmte Schmerzmittel heraus. Durch deren Meidung und in Kombination mit einem Magenschutzmedikament (Omeprazol) konnte weitgehende und mehrere Monate andauernde Beschwerdefreiheit erreicht werden. Befunde, die durch gastroenterologische Untersuchungsergebnisse weitgehend bestätigt wurden.
Der Rückfall
Leider kam es trotz anfänglichen und wochenlangen Verbesserungen zu einer massiven Verschlimmerung. Obwohl die Patientin – durch eigene Erfahrung – von den tatsächlichen Verursachern der ihrer Schmerzattacken wusste, begab sie sich statt in internistische Behandlung, in eine orthopädische Spezialklinik. Die Vorstellung, dass Nackenschmerzen orthopädische Beschwerden sind, gewann trotz gegenteiliger Erfahrungen wieder die Oberhand.
Wir trafen uns ungefähr 2 Jahre danach wieder und sie hatte zwischenzeitlich zwei weitere orthopädische Kliniken sowie zwei „neue“ Orthopäden und einen weiteren Chiropraktiker kennengelernt. Trotz deren intensiven Behandlung hatte sich an ihrem Gesamtzustand nichts positiv verändert. Es wird zurzeit über eine operative Versteifung der Halswirbelsäule nachgedacht.
Einzelschicksal oder zahllose Realität?
Die Überzeugung, dass die Ursachen von Beschwerden und der Schmerzort stets identisch sein müssen, ist nicht nur bei Patienten, sondern auch bei vielen Ärzten festes Denkmodell. So auch bei den Affektionen der Halswirbelsäule. Statt nach den tatsächlichen Verursachern zu suchen, werden deren Auswirkungen behandelt. Die praktische und tägliche Erfahrung zeigt, dass das in der Mehrheit aller Fälle geschieht.
Hinweis für Angehörige medizinischer Berufe: Die Energetisch-Statische-Behandlung (ESB/APM n.Radloff) wird im
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Nichts ist so, wie es sein sollte. Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen, Arthrosen auch Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule, sowie Einstrahlungen in die Schultern und Arme werden als orthopädische Krankheitsbilder angesehen. In der Praxis zeigt sich, dass diese Beschwerden überwiegend Auswirkungen gestörter oder erkrankter innerer Organe sind. Behandlungen mit den Mitteln der Orthopädie können in diesen Fällen bestenfalls keine Wirkung haben und es kommt deshalb zu endlos vielen, wirkungslosen Behandlungen. Der Grund ist in der Fehleinschätzung der Ursachen zu finden. Allgemein wird die Auffassung vertreten, dass Ursachen und Ort der Beschwerden identisch sind. Das allerdings trifft mit Ausnahme traumatischer Einwirkungen nicht zu.
Das Diaphragma und die untere Halswirbelsäule sind über den Nervus Phrenikus verbunden. Er verlässt, beidseitig, Seiten das Rückenmark in Höhe der 4., 5. und 6. Halswirbel. Er verläuft von da über die Vorderseite der Brustwirbelsäule zum Diaphragma, auf dem er ein dichtes Netz bildet. Auf dieses Netz werden Reizzustände der unter und über dem Diaphragma befindlichen Organe vermittelt und via N. Phrenikus in die Halswirbelsäule übertragen. Hier befinden sich die Nervengeflechte, des den Arm versorgenden Plexusbrachialis und dem Plexus cervicalis. Da die Nerven dieser Geflechte teilweise gleichen Ursprungs wie die des Nervus Phrenikus sind, lässt sich u.a. eine Reizübertragung vom Diaphragma (Zwerchfell) bis in die Hand nachvollziehen. Die Seitenzuordnungen
Der aus dem Rückenmark austretende Nervus Phrenikus ist paarig vorhanden. Der rechtsseitig gelegene Nerv innerviert die rechte Hälfte des Diaphragmas und der linke Nervenstrang die linke Hälfte des Diaphragmas. Deshalb werden organische Reizzustände entsprechend der rechts - links Anordnung der verursachenden Organe, in die entsprechenden Seiten der Halswirbelsäule übertragen. Das gilt gleichermaßen für die oberhalb des Diaphragmas gelegenen Atmungsorgane, wie für alle unterhalb davon befindlichen Organe.
Abhilfe
Bei den hier genannten Beschwerdebildern sollte an die genannten organischen Auslöser gedacht werden. Konsultationen der entsprechenden Fachärzte haben dann eindeutigen Vorrang vor weiteren Therapieversuchen am Ort der Beschwerden. Da es sich erfahrungsgemäß dabei überwiegend um Reizzustände, die zumindest tendenziell einer Entzündung innerer Organe sind, empfiehlt sich zur Klärung der Zusammenhänge und zur Ersten Hilfe folgender Versuch:
Auf den Oberbauch der Seite der schmerzenden und in der Bewegung eingeschränkten Halswirbelsäule, Schulter etc. wird versuchsweise für zunächst nicht länger als eine halbe Minute, eine Eispackung gelegt. Sofern sich dadurch die Bewegungseinschränkung spontan vermindert, der Schmerz sich reduziert, muss davon ausgegangen werden, dass innere Organe die Auslöser der Beschwerden sind. In diesem Fall kann das Eis auch auf den Rücken, in Höhe der unteren Rippen platziert werden.
Entzündete und in ihren Bewegungen total eingeschränkte und hochgradig schmerzhafte Schultergelenke gelten als schwierige und langwierige Behandlungsobjekte. Das allerdings muss nicht unbedingt so sein und der folgende Bericht soll Wege zu schnellen Zustandsverbesserungen aufzeigen.
Die Vorgeschichte: Der 45jährige Patient leidet seit knapp einem Jahr an einer rechtsseitigen Phs (Periarthritis humero-scapularis), einer sog. „Frozen-Shoulder. Am Beginn seiner vielfältigen Therapieerfahrungen waren Orthopäden, die ihn mit entzündungshemmenden Medikamenten, in Kombination mit chiropraktischen Manipulationen behandelten. Allerdings verschlimmerte sich dabei sein Zustand. Deshalb wurde ein MRT des Schultergelenks und der Halswirbelsäule vorgenommen, was aber kaum krankhafte Veränderungen, mit Ausnahme einer Schleimbeutelentzündung ergab. Danach die Verordnung von Physiotherapie, mit Wärmeapplikationen, Massagen und Bewegungsübungen und verschiedene andere Therapien.
Die Diagnose: Bekanntlich haben die Götter vor jeder Therapie die Diagnose gesetzt. Bei den bisher verwendeten Bezeichnungen handelt es sich keinesfalls um Diagnosen, sondern um Zustandsbeschreibungen, mit denen die eigentlichen Ursachen nicht ausgedrückt werden.
Der rechte Oberbauch erwies sich bei der Abtastung als druckempfindlich, im Bereich des rechten unteren Brustkorbs befanden sich bindegewebige Verquellungen, die auf eine Affektion der auf dieser Seite gelegenen Oberbauchorgane hindeuteten. Die Behandlung dieser bindegewebigen Veränderungen erbrachte die sofortige und deutliche Erweiterung der Schulterbeweglichkeit mit gleichzeitiger signifikanter Schmerzverminderung. Es handelte sich bei diesem Beschwerdebild somit vermutlich um die Auswirkung einer entzündlich veränderten Gallenblase oder der Gallenwege. Diese Vermutung wurde durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigt und in Verbindung mit diätetischen Maßnahmen wurde der Patient innerhalb der nächsten 10 Tage völlig beschwerdefrei.
Resümee: Solange Krankheitsbilder wie dieses als ausschließlich orthopädisch-rheumatologisch angesehen und behandelt werden, besteht nur selten die Chance einer Heilung und die Behandlungskosten steigen in immense Höhen.
Cholesterin wird als tödliche Gefahr dargestellt. Realität oder Panikmache? Googeln bringt Einblicke in nachvollziehbare Literatur fachlicher Kritiker und kann zur Erkenntnis führen, dass Verbraucher auch auf diesem Gebiet über den Tisch gezogen werden.
Man glaubt in einem Horrorfilm zu sein, wenn man liest, dass die Werte des Cholesterinspiegels nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, sondern in Konsensgesprächen abgesprochen wurden. Ein perfektes Verfahren, jedem Menschen zum behandlungswürdigen Gewinnobjekt der Pharmaindustrie zu machen. Die so zum Einsatz kommenden Medikamente zeichnen sich dann dadurch aus, dass sie den Cholesterinspiegel praktisch nicht nennenswert beeinflussen, aber reich an Nebenwirkungen, bis hin zu Todesfällen sind. Häufiger wird jedoch über Verstopfung (Obstipation), Blähungen, Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Schwindel, Gelenkschmerzen der Schultergelenke und des Nackens sowie Müdigkeit geklagt und Bauchspeicheldrüsen- und Leberentzündungen treten ebenso wie Nervenschädigungen (Missempfindungen und Muskelzuckungen) auf. Eine Palette von Schädigungen, der kaum Nutzen gegenübersteht und bei der sich die Frage stellt, wann Todesfälle wegen einer Pankreatitis oder Hepatitis zu verzeichnen sind. Lipobay lässt grüßen. Urteilen Sie selbst:
Cholesterin und Muttermilch
Die menschliche Muttermilch enthält mehr als doppelt soviel Cholesterin (ca. 25mg/100g) als Kuhmilch. (ca. 12mg/100g). Der höhere Anteil an Cholesterin in der Muttermilch könnte für den ebenfalls höheren IQ-Wert gestillter Kinder verantwortlich sein. Das vielleicht, weil Cholesterin beim Aufbau des Gehirns und des Nervensystems eine wesentliche Rolle spielt. Der Umstand, dass Muttermilch doppelt soviel Cholesterin wie Kuhmilch enthält, sollte zu denken geben: Will Mutter Natur unsere Babys killen?
Cholesterin ist ein lebensnotwendiger, fettähnlicher Stoff (Lipid). Es ist Hauptbestandteil der Zellmembranen, deren Stabilität es erhöht und zusammen mit Eiweißen an der Ein- und Ausschleusung von Stoffen beteiligt ist. Der Cholesteringehalt des menschlichen Körpers beträgt etwa 140g. Mengen die sich größtenteils im Zellgewebe befinden. Im Blut wird es an Fetteiweiß (Lipoproteine) gebunden, transportiert. Es ist außerdem Vorstufe der Gallensäuren, der körpereigenen Kortisonproduktion und Grundstoff der meisten Sexualhormone.
Cholesterin - wichtig wie Vitamine!
Cholesterin ist kein giftiger Stoff, der über die Nahrung in den Körper gelangt. Im Gegenteil, es ist lebenswichtiger Baustoff aller Körperzellen und sein Vorhandensein ist für den Stoffwechsel unumgänglich. Die Nebennieren bestehen zur Hälfte aus Cholesterin, das Gehirn aus etwa 20% und das durch Cholesterin angeblich gefährdete Herz enthält etwa 10% davon und Ähnliches gilt für die Lunge. Darüber hinaus schützt Cholesterin die Nerven, das Immunsystem und unsere Haut. Es gibt den roten Blutkörperchen die notwendige Elastizität um unbeschadet engste Kapillargefäße passieren zu können.
Quellen des Cholesterins
Insgesamt gesehen handelt es sich beim Cholesterin um einen lebensnotwendigen Stoff, der beiweiten nicht nur unserer Nahrung entstammt. Auf das Risiko durch Nahrungsmittel nicht ausreichend Cholesterin zu erhalten, lässt sich der Organismus nicht ein und produziert deshalb bei Bedarf diesen Stoff selbst. Die Eigenproduktion bewegt sich, dem jeweiligen Bedarf angepasst, zwischen 1 und 1,5 Gramm täglich. Produktionsstätten sind hauptsächlich die Leber und der Dünndarm, die es gebunden an Lipoproteine an das Blut weitergeben.
Etwa noch einmal die gleiche Menge wird durch die Nahrung aufgenommen. Unter Zufuhr cholesterinhaltiger Nahrung erzeugt der Körper weniger eigenes Cholesterin und bei Aufnahme cholesterinarmer Nahrungsmittel wird die so fehlende Menge durch Eigenproduktion ergänzt.
3Sat nano Mythos Cholesterin
Welche Cholesterinwerte sind normal?
Festgelegt wurde dieser Wert willkürlich auf 200 mg % und es wird hypothetisch angenommen, dass bei Werten unter 160 mg% Erkrankungen der Herzkranzgefäße seltener vorkommen und dass das Erkrankungsrisiko ab 220 mg% stark ansteigen soll. Sofern diese Werte angewendet werden, würde das bedeuten, dass 84% aller 50-60 jährigen Männer und 94% der Frauen in diesem Alter behandlungsbedürftig sind, denn mit zunehmenden Lebensjahren nimmt der Cholesteringehalt im Blut auf offensichtlich zu. Erst durch die Festschreibung niedriger Normwerte kann ein Grossteil der Bevölkerung zu Patienten gemacht werden.
Bei gesunden Arbeitnehmern wurde bei unter 25 Jährigen ein durchschnittlicher Wert von 210mg%, bei 26 bis 45 Jährigen von 230, bei 45 bis 65 Jährigen von 250 und bei noch älteren Arbeitnehmern Werte 270 mg % gefunden. Dazu kommen noch jahreszeitlich bedingte Schwankungen; der Wert ist im Herbst mit einem Anstieg von 20% am Höchsten und beginnt zu Winteranfang dann wieder abzufallen.
Der Internist Prof. Dr. Hans-Jürgen Holtmeier referierte zu diesem Thema vor dem Deutschen Bundesgesundheitsamt: „Die (1987) festgelegte Grenze von 200 mg % Serumcholesterin ist wissenschaftlich unbegründet“. So ist es beispielsweise absolut normal, wenn eine 55 jährige Frau einen Wert von 260 aufweist und er ist weiter der Ansicht, dass Werte unter 300 mg % überhaupt nicht beachtet werden sollten.
Wie sinnvoll sind Lipidsenker
Bei Betrachtung des Zusammenspiels von Cholesterin aus Nahrungsmitteln und dem der Eigenproduktion wird erklärlich, warum die verschiedenen Diäten keinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben können. Durch die Zufuhr von cholesterinarmer Nahrung wird die Eigenproduktion angeregt und unter dem Strich deshalb keine Veränderung bewirkt. Gleiches gilt für die sog. Lipidsenker, Medikamente die den Cholesterinspiegel senken sollen. Auch sie bewirken günstigenfalls die Verstärkung der körpereigenen Produktion und bleiben so weitgehend wirkungslos.
Ungünstigenfalls haben sie jedoch Nebenwirkungen mit beachtlichem Ausmaß und in diesem Zusammenhang kann an das Medikament Lipobay erinnert werden, dass wegen Todesfällen und anderer schwerwiegender Nebenwirkungen traurige Berühmtheit erlangte. Die ARD brachte am 25.05.2002 einen Bericht darüber. Die Ehefrau eines Betroffenen schildert den Zustand: „Es kam zu einem Muskelzerfall, der sich dramatisch entwickelte, bis hin zu akutem Nierenversagen.“ Später sei es noch zu Nierenversagen gekommen. Der Vater, der vorher sein Leben selbstständig und erfolgreich gemeistert hat, wurde so zum Pflegefall.
Lipobay war zu diesem Zeitpunkt ein neues Mittel und sollte ein Vorgängermedikament ablösen. Anlass für die Einführung neuer Medikamente sind meist nicht deren bessere Wirkungseigenschaften, sondern das Patentrecht. Nach Ablauf einiger Jahre können Medikamente als Generika von anderen Firmen nachgeahmt und billig vermarktet werden. Um diese unerwünschte Konkurrenz auszuschalten, wird ein neues Medikament, mit großem Werbeaufwand, als bessere Variante werbemäßig aufgebaut und auf den Markt gebracht.
Um den Nutzen derartiger Medikamente zu belegen, bedarf es einiger „Daten-Massagen“. Das wurde an der sog. Helsinki-Studie mit 8000 Teilnehmern demonstriert. 4000 Personen wurden mit Lipidsenkern und die ebenso große Vergleichsgruppe blieb unbehandelt. Von den Behandelten verstarben sechs Personen an Herzinfarkten und in der unbehandelten Kontrollgruppe 8 Patienten. Ein mathematisch bei jeweils 4000 Personen nicht erwähnenswerter Unterschied, der in Publikationen der Pharmaindustrie zu Gunsten der Lipidsenker ganz anders aussah: „Dank des Medikaments konnten 34% Herzinfarkte verhindert werden.
Wie bereits erwähnt, haben Lipidsenker fast keinen Nutzen. Dazu äußerte sich bereits 2003 Prof. Dr. med. Frank P. Meyer, ehemaliger Institutsdirektor der klinischen Pharmakologie an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg:
„Fast ein halbes Jahrhundert wurde uns von interessierter Seite (Pharma-Industrie, Lebensmittelindustrie, Verlage, Apotheker, Ärzte) die Cholesterol-Legende präsentiert. In 15 guten Studien wurde demonstriert, dass der Effekt der Lipidsenker hinsichtlich der Primärprävention gegen null geht und im Hinblick auf die Sekundärprävention nur sehr marginal (Anm.: gering, nebensächlich) ist.
Wie groß das Geschäft mit diesen Medikamenten ist, lässt sich aus den Veröffentlichungen der Novartis entnehmen. Im Jahr 2002 erzielte Novartis weltweit einen Umsatz von USD 20,9 Milliarden und einen Reingewinn von 4,7 Milliarden USD allein mit dem Lipidsenker Fluvastatin.
Die Wirkung von Diäten
Ähnlich verhält es sich mit den Diäten. Da Cholesterin generell verteufelt, und als Verursacher multipler Leiden hingestellt wird, ist es für die Lebensmittelindustrie gewinnsteigernd auf die Cholesterinfreiheit der Produkte hinzuweisen. In der Deklaration ist die Erwähnung „Cholesterol = null“ deshalb gleichsam Garantie für größere Umsätze. Selbst Artikel, die von Haus aus kein Cholesterin enthalten können, wie z.B. Toastbrot und Rosinen etc. „glänzen“ deshalb oft in ihren Deklarationen (Nutrition-Facts) damit. Der Stoff ist dermaßen emotionell negativ durch Dauerpropaganda belegt, dass Hersteller von Baby-Nahrung ihn nicht ihren Produkten hinzufügen, obwohl Studien eindeutig belegen, dass Cholesterin offensichtlich wesentlich zur Entwicklung der Intelligenz beiträgt.
Weiterhin hat es sich gezeigt, dass Diäten annähernd wirkungslos sind. Der Körper benötigt offensichtlich Cholesterin und produziert es, sofern in der Nahrung nicht die von ihm benötigten Mengen enthalten sind, selbst. Bis zum Einsetzen dieser Selbstregulierung vergehen zwischen 4 und 6 Wochen. Während dieses Zeitraumes lässt sich durch Diät der Cholesterinspiegel senken, um danach wieder auf die ursprünglichen Werte anzusteigen. Dieser Kurzzeiteffekt wird dennoch als Beweis für die Wirksamkeit einer Diätmethode gewertet und für das spätere wieder ansteigen der Cholesterinwerte dem Patienten wegen vermeintlicher Diätfehler die Schuld zugesprochen. Internationale Studien zeigen, dass sich durch Diäten, z. T. kombiniert mit Umerziehungsprogrammen, die Ausgangswerte bei einer Versuchsdauer von bis zu 10 Jahren und 20000 Teilnehmern praktisch nicht beeinflussen lassen. Prozentual wurden damit Senkungen höchstens 3,5% erreicht. Das entspricht bei einem Ausgangswert von 250 mg% einer Reduktion von nicht einmal 10 mg%.
Welche Cholesterinwerte sind normal? Festgelegt wurde dieser Wert auf 200 mg % und es wird angenommen, dass bei Werten unter 160 mg% Erkrankungen der Herzkranzgefäße seltener vorkommen und dass das Erkrankungsrisiko ab 220 mg% stark ansteigen soll. Sofern diese Werte angewendet werden, würde das bedeuten, dass 84% aller 50-60 jährigen Männer und 94% der Frauen in diesem Alter behandlungsbedürftig wären, denn mit zunehmenden Lebensjahren nimmt der Cholesteringehalt im Lauf der Jahre auf diese Durchschnittswerte offenbar physiologisch zu. So kann ein Grossteil der Bevölkerung zu Patienten gemacht werden.
Bei gesunden Arbeitnehmern wurde bei unter 25 Jährigen ein durchschnittlicher Wert von 210mg%, bei 26 bis 45 Jährigen von 230, bei 45 bis 65 Jährigen von 250 und bei noch älteren Arbeitnehmern Werte 270 mg % gefunden. Dazu kommen noch jahreszeitlich bedingte Schwankungen; der Wert ist im Herbst mit einem Anstieg von 20% am Höchsten und beginnt zu Winteranfang dann wieder abzufallen.
Der Internist Prof. Dr. Hans-Jürgen Holtmeier referierte zu diesem Thema vor dem Deutschen Bundesgesundheitsamt: „Die heute (1987) festgelegte Grenze von 200 mg % Serumcholesterin ist wissenschaftlich unbegründet“. So ist es beispielsweise absolut normal, wenn eine 55 jährige Frau einen Wert von 260 aufweist und er ist weiter der Ansicht, dass Werte unter 300 mg % überhaupt nicht beachtet werden sollten.
Bei Betrachtung des Zusammenspiels von Cholesterin aus Nahrungsmitteln und dem der Eigenproduktion wird erklärlich, warum die verschiedenen Diäten keinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben können. Durch die Zufuhr von cholesterinarmer Nahrung wird die Eigenproduktion angeregt und unter dem Strich deshalb keine Veränderung bewirkt. Gleiches gilt für die sog. Lipidsenker, Medikamente die den Cholesterinspiegel senken sollen. Auch sie bewirken günstigenfalls die Verstärkung der körpereigenen Produktion und bleiben so weitgehend wirkungslos. Ungünstigenfalls haben sie jedoch Nebenwirkungen mit beachtlichem Ausmaß und in diesem Zusammenhang kann an das Medikament Lipobay erinnert werden, dass wegen Todesfällen und anderer schwerwiegender Nebenwirkungen traurige Berühmtheit erlangte. Die ARD brachte am 25.05.2002 einen Bericht darüber. Die Ehefrau eines Betroffenen schildert den Zustand: „Es kam zu einem Muskelzerfall, der sich dramatisch entwickelte, bis hin zu akutem Nierenversagen.“ Später sei es noch zu Nierenversagen gekommen. Der Vater, der vorher sein Leben selbstständig und erfolgreich gemeistert hat, wurde so zum Pflegefall.
Lipobay war zu diesem Zeitpunkt ein neues Mittel und sollte ein Vorgängermedikament ablösen. Anlass für die Einführung neuer Medikamente sind meist nicht deren bessere Wirkungseigenschaften, sondern das Patentrecht. Nach Ablauf einiger Jahre können Medikamente als Generika von anderen Firmen nachgeahmt und billig vermarktet werden. Um diese unerwünschte Konkurrenz auszuschalten, wird ein neues Medikament, mit großem Werbeaufwand, als bessere Variante auf dem Markt platziert.
Um den Nutzen derartiger Medikamente jedoch zu belegen, bedarf es einiger „Daten-Massagen“. Das wurde an der sog. Helsinki-Studie mit 8000 Teilnehmern demonstriert. 4000 Personen wurden mit Lipidsenkern und die ebenso große Vergleichsgruppe blieb unbehandelt. Von den Behandelten verstarben sechs Personen an Herzinfarkten und in der unbehandelten Kontrollgruppe 8 Patienten. Ein mathematisch bei jeweils 4000 Personen nicht erwähnenswerter Unterschied, der in Publikationen der Pharmaindustrie zu Gunsten der Lipidsenker ganz anders aussah: „Dank des Medikaments konnten 34% Herzinfarkte verhindert werden.
Wie bereits erwähnt, haben Lipidsenker fast keinen Nutzen. Dazu äußerte sich bereits 2003 Prof. Dr. med. Frank P. Meyer, ehemaliger Institutsdirektor der klinischen Pharmakologie an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg:„Fast ein halbes Jahrhundert wurde uns von interessierter Seite (Pharma-Industrie, Lebensmittelindustrie, Verlage, Apotheker, Ärzte) die Cholesterol-Legende präsentiert. In 15 guten Studien wurde demonstriert, dass der Effekt der Lipidsenker hinsichtlich der Primärprävention gegen null geht und im Hinblick auf die Sekundärprävention nur sehr marginal (Anm.: gering, nebensächlich) ist.
Wie groß das Geschäft mit diesen Medikamenten ist, lässt sich aus den Veröffentlichungen der Novartis entnehmen. Im Jahr 2002 erzielte Novartis weltweit einen Umsatz von USD 20,9 Milliarden und einen Reingewinn von 4,7 Milliarden USD allein mit dem Lipidsenker Fluvastatin.
Fehlanzeige Cholesterin
Die Entstehung der Cholesterin-Legende Begonnen hat sie vor bereits mehr als 90 Jahren im zaristischen Russland. Dort wurden riesige Mengen Eigelb und Hirn an Kaninchen verfüttert, die daraufhin Veränderungen der Arterien entwickelten, die der menschlichen Arteriosklerose glichen. Nur, Kaninchen sind Pflanzenfresser, die in der Natur niemals an derartige Mengen Cholesterin geraten. Die Tiere wurden regelrecht mit Cholesterin vergiftet. Derartige Versuche wurden natürlich auch an anderen Orten mit anderen Tiergattungen und gleichem Ergebnis durchgeführt.
In neuerer Zeit gelangen derartige Tierversuche mit zunehmend deutlicherem Ergebnis sogar unter weit reduzierter Cholesterinmenge. Dabei wurde das Futter der Versuchstiere mit einem mit Lösungsmitteln gelösten Cholesterin besprüht. Das Cholesterin veränderte sich dadurch chemisch, es entstand eine extrem schädliche Variante des Cholesterins, das Oxycholesterin. Dieser Fakt wurde anfangs nicht bedacht und später nicht extra erwähnt, bzw. verschwiegen. Die Resorption von Oxycholesterin führt bei Tieren und Menschen und regelmäßiger Anwendung selbst kleinster Mengen zu Arteriosklerose und zu Herzinfarkten.
Prof. Fred Kummerow von der Universität Illinois hält die Oxycholesterin–Hypothese für die wichtigste Vorstellung zur Klärung der Entwicklung von Arteriosklerose. Bei der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln, wie z. B. bei der Herstellung Ei- und Milchpulver, geraspelten Parmesan, Sprühfetten, Puddingpulver, Mayonnaise, Nudeln oder Eiscreme wird natürliches Cholesterin in Oxycholesterin umgewandelt. Zahlreiche Fertigprodukte enthalten heute statt Eier getrocknetes Eipulver, weil das einfacher zu verarbeiten und zudem noch billiger ist. Die Oxycholesterin-Gehalte mancher Produkte lagen höher als die Mengen, die in Tierversuchen arteriosklerotische Veränderungen auslösten. Bemerkenswert ist, dass von diesen gesundheitlichen Gefährdungen nirgends gewarnt wird.
Cholesterin Studien Immer wieder wird mit Studien die Schädlichkeit des Cholesterins betont. Tatsächlich halten deren Aussagen nur selten kritischen Überlegungen stand und Cholesterinverteufelungen wurden bisher sechsmal häufiger zitiert als kritische Arbeiten, die nicht ins Bild der Industrien passten. Manche Studie wird auch „geschönt“. Hier soll als Beispiel die berühmte Norkarelien-Studie erwähnt werden. Finnland gehört weltweit zu den Spitzenreitern der koronaren Herzerkrankungen. Die Provinz Nordkarelien nimmt innerhalb Finnlands eine Spitzenposition ein. Rauchen, viel Cholesterin und Bluthochdruck galt es, in einer großen Kampagne zu bekämpfen. Nach einigen Jahren waren dort tatsächlich weniger Herz-Tote zu verzeichnen und dieser Sieg wurde dann auch gebührend gefeiert. Allerdings „vergaß“ man der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass die unbehandelte Kontrollgruppe der Einwohner der südlichen Nachbarprovinz Kuopio im gleichen Zeitraum noch wesentlich bessere Ergebnisse erzielte. In Kuopio rauchten, tranken und aßen die Leute weiter wie zuvor, während sich die nordkarelischen Bürger mit Diäten und Lipidsenkern kasteiten.
Warum es allerdings auf beiden Seiten zu diesen Erfolgen kam, scheint ungeklärt zu sein.Informationsverfälschung durch Unterschlagung ist nur ein Weg „Daten-Kosmetik“ zu betreiben. Als Beispiel kann die 4S-Studie genannt werden. Innerhalb von 5 Behandlungsjahren wurden unter den beteiligten 4.444 Patienten mit zurückliegenden Herzinfarkt oder einer Angina Pectoris in der Vorgeschichte die Cholesterinspiegel um durchschnittlich 35 % gesenkt. Außerdem konnte im gleichen Zeitraum die Mortalität von 8,5 % auf 5,0 % gesenkt werden und die Rate der Herzinfarkte reduzierte sich von 12,1 % auf 7,4 %. So die offizielle Aussage, denn an der Studie gibt es erhebliche methodische Kritik, z. B. vom anzeigenfreien Arznei-Telegramm zur Bewertung von Medikamenten. Die Altersverteilung der Lipidsenker- und Placebogruppe war aus den Daten nicht entnehmbar, gleichzeitig traten typische altersabhängige Krankheiten in der Placebogruppe deutlich häufiger auf. Eine Standardisierung für andere gleichzeitig eingenommene Medikamente, wie z. B. Aspirin, wurde nicht vorgenommen. Darüber hinaus war das Risikoprofil der Kontrollgruppe deutlich ungünstiger. Und schließlich erschien es verdächtig, dass in einer angeblichen Doppelblindstudie bei den Patienten die Dosis nach einem halben Jahr verdoppelt wurde, bei denen der Cholesterinspiegel nicht gesunken war. Die Autoren mussten später einräumen, dass auch das Patientenkollektiv nicht vollständig randomisiert (Anm.: nicht zufällig ausgewählt, somit wahrscheinlich manipuliert) war.
Derartige Beispiele können beliebig weiter zitiert werden und alle lassen erkennen, dass es einzig um das Geschäft geht. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die Äußerung von Prof. Meir J. Stampfer von der Havard School of Public Health – New England: „Hohe Cholesterinwerte sind ein wichtiger Risikofaktor. Aber die meisten Patienten mit Herzinfarkt haben normale Cholesterinwerte“.
Oder die Bemerkung des Heidelberger Internisten Prof. Schettler: „Was unter dem Siegel der Wissenschaft veröffentlicht wird, ist grotesk. Verkaufsorganisationen bestimmen die wissenschaftliche Relevanz.“
Cholesterin - Mangelerkrankungen? Inzwischen kristallisiert es sich immer mehr heraus, dass Cholesterinmangelerkrankungen existieren. Die sind keineswegs Folge von medikamentösen oder diätetischen Einflüssen, sondern haben offenbar gänzlich andere und bisher nicht völlig abgeklärte Begründungen. Es hat sich gezeigt, dass niedrige Cholesterinspiegel mit Selbstmorden und Depressionen zusammenhängen können. Damit scheint sich die Volksmeinung zu bestätigen, nach der Fette „Nervenbalsam“ sein sollen. Auf jeden Fall sollten diese Fakten denjenigen Ärzten zu denken geben, die ihren depressiven Patienten zu ihrem außergewöhnlich gutem, weil auffallend niedrigem Cholesterinspiegel gratulieren.
Das übliche Behandlungsvorgehen bei orthopädischer Krankheiten eine Farce sind, wurde hier bereits beschrieben. Es werden Symptome behandelt und deren Ursachen nicht beachtet. Als überraschend wirksames Heilmittel hat sich das WC erwiesen. Das insbesondere bei Beschwerden der unteren Lendenwirbelsäule, der Hüft- und Kniegelenke, da kann das WC als Wunderwaffe angesehen werden.
Die mutmaßliche Entstehung eines Hexenschusses
Die dieser Bezeichnung zugrunde liegende Auffassung ist, dass eine Hexe aus dem Hinterhalt auf den Rücken des Menschen geschossen hat. Dämonenmedizin als Begründung. Zugluft und damit verbundene Unterkühlung werden ebenso als Ursache vermutet. Das war´s dann und an weitergehenden Begründungen wird nicht gedacht, weil sie weder ärztlich, noch im Fernsehen oder der BLÖD-Zeitung erwähnt wurden. Es wird die Meinung vertreten, dass Ursachen von Beschwerden sich nur dort zeigen können, wo der Schmerz sich lokalisiert. Das obwohl bei Ärzten durchaus bekannt sein sollte, dass Erkrankungen innerer Organe in den Rücken einstrahlen können. Eine Erkenntnis, die sich durch zunehmendes Facharzttum mehr und mehr verwässert.Schematismus ist die Folge und deshalb ist für Rückenbeschwerden der Orthopäde zuständig, für Hämorrhoiden der Arschitekt und für Fußbeschwerden die Füssiotherapeuten.
Das spinale Nervensystem, ein Erklärungsmodell
Das alle körperlichen Aktivitäten die Folge nervlicher Impulse sind, dürfte als bekannt angenommen werden. Ein Teil dieser im Gehirn gebildeten Impulse wird über dass, im inneren der Wirbelsäule liegende Rückenmark in den Körper geleitet. Aus ihm treten, zwischen benachbarten Wirbeln - rechts und links - Nervenpaare aus, die in dieser Höhe die Rückenmuskulatur, etwas von der Haut und Unterhaut, sowie Teile eines inneren Organs versorgen. Die in der Höhe des 4. und 5. Lendenwirbels austretenden Spinalnerven versorgen weitgehend die Muskulatur der Lendenwirbelsäule, sowie die Muskulatur der Hüft- und Kniegelenke. Weiterhin sind diese Nervenpaare mit dem Dickdarm verbunden. Sofern sich dieses Organ, beispielsweise durch einen Diätfehler in einem Reizzustand befindet, wird der auf die anderen nervlichen Anteile dieses Segments übertragen. Dieser "Diätfehler" kann deshalb Auslöser von Beschwerden sein, die sich nach dem Gang zum WC nach etwa 2 Tagen von selbst beheben. Sofern zu diesem Zeitpunkt bereits eine Behandlung begonnen wurde, wird die nun als erfolgreich verbucht, obwohl die auslösende Noxe einfach nur im Klosett verblieb.
Stuhlverstopfung und Durchfälle als Auslöser für orthopädische Krankheitsbilder
Eine einfache Obstipation aber auch ein Durchfall kann Anlass für eine Lumbalgie sein, aber auch Schmerzen des Hüft- oder Kniegelenks auslösen. Da diese Zusammenhänge nicht bewusst sind, wird kaum jemand auf den Gedanken kommen, dass z. B. durch Stuhlgang sich eine Beschwerde reduzierte oder dass derartige banale Störungen für Bandscheibenvorfälle im lumbalen Bereich aber auch für "nichtpassende" Endoprothesen verantwortlich sein können.
Weiter muss unter diesen Umständen die Verwendung von Medikamenten bedacht werden. Diclofenac und Ibuprofen können Als Nebenwirkung Reizungen des Dickdarmes auslösen, die genau die Beschwerden erhalten oder gar verstärken, gegen die sie verwendet werden. Noch gravierender können sich bei starken Schmerzzuständen morphinhaltige Medikament, wie z.B. Tramal auswirken. Diese Wirkstoffe bewirken eine schmerzverstärkende Stuhlverstopfung, die dann üblicherweise mit einem, ebenfalls verschlimmernd wirkenden Abführmittelbehandelt wird.
Seit 35 Jahren sind Voltaren ® und ähnliche Entzündungshemmer in “aller Munde”. Medikamente mit den Wirkstoffen Diclofenac und Ibuprofen gehören seitdem zu den ärztlichen Routineverordnungen und zur wahrscheinlich meist benutzten Selbsthilfe. Wo auch immer Schmerzzustände auftreten, werden sie Unisolo empfohlen. Ob und wie sinnvoll diese Wirkstoffe tatsächlich sind, soll hier überlegt werden.
Nebenwirkungen wie beispielsweise Magenbeschwerden bis hin zu Blutungen und Schleimhautreizungen des Verdauungssystems werden zwar in den Beipackzetteln beschrieben, aber nicht von jedem Konsumenten empfunden. Begründung dafür ist, dass sich der Organismus an (fast) alles gewöhnt. Auf die erste Zigarette reagiert er mit Schwindel, Atemnot, Durchfall und Erbrechen, die der routinierte Raucher später nicht mehr empfindet. Die anfänglichen starken Alarmsignale bleiben später aus, obwohl die Raucherei durch längere Wiederholung nicht gesünder geworden ist. Vergleichbar ist es offensichtlich mit Entzündungshemmern, die durch sie ausgelösten organischen Beschwerden werden nach längerem Gebrauch oft nicht mehr empfunden.
Daraus ergibt sich einerseits die Gefahr, dass u.a. Magen- und Darmblutungen, vor denen im Beipackinfo ausdrücklich gewarnt wird, ohne symptomatische Vorerscheinungen auftreten können. Andererseits kommt dazu, dass die durch diese Medikamente möglicherweise ausgelösten Reizzustände über das spinale Nervensystem in die Rückenmuskulatur übertragen werden und deshalb genau die Beschwerdebilder aufrecht erhalten, gegen die die Medikamente genommen werden. Es zeigt sich in der Praxis vielfach, dass Rückenbeschwerden, Schulterschmerzen, inklusive von durch Bandscheibenvorfälle ausgelöste Schmerzen etc. sich unmittelbar nach dem Absetzen der Entzündungshemmer, ohne weitere Behandlung, spontan und deutlich vermindern.
Weitere Nebenwirkungen Es besteht der aus praktischen Erfahrungen hergeleitete Verdacht, dass diese entzündungshemmenden Medikamente die Bildung von Nierensteinen begünstigen. Es liegen mir einige Ergebnisse von Ultraschalluntersuchungen vor, nach denen erst nach der Konsumation dieser Wirkstoffe eine Nierensteinbildung einsetzte. Wohlgemerkt, die Beobachtungen eines Praktikers können nicht als wissenschaftliche Beweisführung gelten, sollten aber dennoch zur Kenntnis genommen und überprüft werden. Achtung: Nebenwirkungen der Diclofenac-Cremes Allgemein wird allgemein angenommen, dass entzündungshemmende Wirkstoffe wie Diclofenac und Ibuprofen in Form von Cremes und Emulsionen nicht die Nebenwirkungen der Tabletten haben. Da der Übertritt des Wirkstoffs in die Blutbahn über die Haut möglich ist, sind die gleichen Nebenwirkungen wie bei Tabletten zu erwarten.
In den USA muss nach einer Verfügung der US-amerikanischen Food and Drug Administration in Beipackzetteln darauf hingewiesen werden,dass auch Diclofenac-Cremes die von den Tabletten her bekannten, systemische Nebenwirkungen hervorrufen können.
Alternativen Schmerzmittel mit mehreren Wirkstoffen werden generell als nebenwirkungreicher eingestuft, je mehr Wirkstoffe in ihnen enthalten sind. Deshalb empfiehlt es sich m.E. bei Schmerzmitteln Monowirkstoffe, wie beispielsweise Paracetamol zu verwenden. Weiter existiert eine einfache Möglichkeit weitgehend auf Schmerzmittel zu verzichten.
Heute vor genau einem Jahr bebte in Haiti die Erde. Es war ein verheerendes Erdbeben und noch mehr eine ungeheure menschliche Katastrophe, die bis heute gravierendste Auswirkungen hat. Die genauen Opferzahlen werden wahrscheinlich niemals ermittelt werden. Die Angaben über die Zahl der Opfer schwanken zwischen 250.000 und 300.000 Toten.
Noch viel schlimmer als die physischen Auswirkungen des Bebens, ist die völlige Unfähigkeit der haitianischen Regierung und der internationalen Gemeinschaft, die in einer beispiellosen Spendenaktion 11.000.000US-Dollar aufbrachte um Bedürftigen zu helfen. Immer noch hausen Millionen Menschen annähernd völlig schutzlos unter zerschlissenden Zeltplanen. Gegenüber dem Zustand von vor einem halben Jahr hat sich in diesem Land nichts verändert. Das riesige Spendenaufkommen schmort im Nirwana und vermutlich wird es "umgeleitet", wenn das Vergessen des Erdbebens fortgeschrittener sein wird.
Nochmals, seit dem letzten halben Jahr hat sich in Haiti kaum etwas verändert. Deshalb ist mein Bericht, der vor einem halben Jahr die Situation beschrieb, immer noch aktuell: http://pagewizz.com/Haiti-sechs-Monate-nach-dem-Erdbeben/
Glauben Sie übergewichtig zu sein und konsumieren Sie deshalb Light-Getränke? Leiden Sie unter Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden. Vergesslichkeit, Stimmungswechseln, Hautveränderungen, anfallsweisen Sehstörungen oder gar Depressionen, dann könnte der Süßstoff "Aspartam" Ursache dafür sein.
Aspartam ist synthetisch hergestellter Süßstoff. Es ist in Diät-Getränken, Light-Yoghurts und Süßspeisen enthalten. Kaugummis ohne Aspartam sind nicht im Handel. E 950 bis E 999 sind die Bezeichnungen in der E-Liste und Aspartam ist unter dem Markennamen "Nutrasweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanekta" im Handel.
Das Problem des Aspartam ist, dass es im menschlichen Körper wieder in seine hochgiftigen Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) zerfällt. Aspartam stand bis Mitte der 70er Jahre auf einer CIA-Liste als potenzielles Mittel zu biochemischen Kriegführung. (Quelle: Aspartam - Süßes Gift)
Panikmache?
Irreführende Behauptungen, dass bestimmte Lebensmittel die Gesundheit beeinträchtigen können, gibt es viele. Sie können völlig "aus der Luft gegriffen" sein und andererseits hängt deren Verträglichkeit auch von persönlichen Voraussetzungen ab. Um zu Erkennen, dass ein Stoff nicht vertragen wird, bedarf es keinerlei aufwendiger Testmethoden, sondern lediglich der Beobachtung. Entgegen den Erwartungen zeigen sich Reaktionen auf unverträgliche Stoffe nicht erst nach Tagen, sondern mit wenigen Ausnahmen bereits nach 20 bis 60 Minuten. Sofern innerhalb dieses Zeitraumes nach dem "Genuss" Beschwerden, egal welcher Art auftreten oder sich bereits bestehende Symptome verstärken, kann davon ausgegangen werden, dass das fragliche Nahrungsmittel etc. unverträglich ist.
Weitere Infos zum Aspartam
Entdeckt wurde der Stoff bereits 1965 in den USA. Die für die Zulassung verantwortliche amerikanische Behörde Food and Drug Administration (FDA) lehnte die Zulassung von Aspartam 16 Jahre lang ab. Es war umstritten wegen seiner möglicherweise krebserregenden Wirkung bei Ratten und stand im Verdacht Hirntumore zu verursachen. Selbst die us-amerikanische Getränkeindustrie soll sich zu dieser Zeit kategorisch geweigert haben, Aspartam zu verwenden.
Beziehungen schaden nur dem, der keine hat
Die Situation änderte sich als der Verteidigungsminister der Ford-Regierung, Donald Rumsfield 1977 in die Wirtschaft wechselte und Vorstandsvorsitzender der Herstellerfirma des Aspartam wurde. Daraufhin erhielt der Stoff nicht nur in den Staaten, sondern danach auch in anderen Ländern der Erde die Zulassung. 1983 wurde Aspartam auch für die Verwendung in kohlensäurehaltigen Getränken und 1993 für die Verwendung in sonstigen Getränken, Back- und Süßwaren zugelassen. Seit 1996 unterliegt es in den USA und in fast keinem anderen Land dieser Welt irgendwelchen Verwendungseinschränkungen. Allein Venezuela erließ 2009 ein Verbot aspartamhaltiger Getränke, von dem ich nicht weiß, ob es heute noch in Kraft ist.
Landwirtschaftlichen Fachzeitschriften war zu entnehmen, dass Süßstoffe als Hilfe zur Schweinemast eingesetzt werden. Daraus ergeben sich Zweifel an der Richtigkeit der Behauptung, dass Süßstoffe in menschlicher Ernährung Schlankmacher seien.
Süßstoff und Wirkung
Der menschliche Organismus reagiert schon auf den Anblick von Süßspeisen und nicht wenigen Personen läuft bei deren Betrachtung "das Wasser im Mund zusammen". Ein seit 1905 mit den Pawlowschen Hunden bekanntes Phänomen. Ähnlich dürfte es sich mit der Bauchspeicheldrüse verhalten, die dabei bereits beginnt das zuckerspaltende Insulin auszuschütten und diese Produktion beim Verzehr noch steigert. Da sich bei Süßstoffen aber um Attrappen, also nicht um Zucker handelt, verringert die Insulinausschüttung den Zuckerspiegel im Blut. Es kommt zur Unterzuckerung mit der Folge dass Heißhunger entsteht. Hunger, der zum Essen zwingt und den Menschen zunehmen lässt, wie ein prämiertes Mastschwein.
Die Industrie widerspricht, ...
Dem wird von seiten der Hersteller widersprochen: Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse produziert, und ausgelöst wird diese Produktion nur durch einen hohen (?) Blutzuckerspiegel und nicht durch Geschmackssignale aus dem Gehirn.
Schweine dagegen haben andere Geschmacksknospen als Menschen. Süßstoffe werden bei der Aufzucht von Ferkeln dem Futter zugesetzt, nicht etwa mit der Zielsetzung der Gewichtszunahme, sondern um die Umgewöhnung von der Muttermilch zum teilweise bitteren Geschmack des neuen Futters zu versüßen.
Kalorien sparen und die Folgen
Es ist, wie weiter oben schon beschrieben. Ein durch Unterzuckerung hervorgerufenes Hungergefühl schreit nach Sättigung, deren Folge die Gewichtszunahme ist. Lassen Sie sich deshalb nicht von der Werbung verführen und glauben Sie keineswegs daran, dass Light-Produkte schlank machen!