Glaube nicht, dass Schmerz und seine Ursache am gleichen Ort zu finden sind. Es sei denn, du hast mit dem Hammer auf die Stelle geschlagen.
Freitag, 20. April 2012
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Orthopädie: Seid verschlungen Milliarden
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Orthopädie: Seid verschlungen Milliarden: Die Orthopädie wird immer noch teurer. Für Gelenkersatz gaben die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland im Jahr 2010 schätzungsweise 3,5...
Orthopädie: Seid verschlungen Milliarden
Die Orthopädie wird immer noch teurer. Für Gelenkersatz gaben die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland im Jahr 2010 schätzungsweise 3,5 Milliarden Euro aus. Da diese Kassen nur etwa die Hälfte aller Versicherten vertreten, dürfte die Gesamtsumme allein für Endoprothesen bei mehr als 7 Milliarden Euro liegen. Die Tendenz ist steigend und deshalb wird nun über eine Altersgrenze diskutiert.
Ein Facharzt für Orthopädie hat mindestens 12 Jahre studiert, 6 Jahre davon allgemeine Medizin. Ihm sind daher die verschiedensten Erkrankungen bekannt, die Rücken- oder Gelenkbeschwerden machen können, ohne zur Orthopädie zu gehören. Erkenntnisse, die in der orthopädischen Praxis jedoch kaum genutzt werden, denn alles was am Rücken wehtut, gehört nach landläufiger Meinung in die Hände von Orthopäden. Und so geschieht es dann, dass beispielsweise vom Harnwegsystem ausgelöste Rückenbeschwerden über Jahre, bis zur Operationsreife orthopädisch behandelt werden. Wird später, weil sich durch die Operation Beschwerden nicht veränderten, ein Urologe konsultiert, dann gilt dessen Befund, z. B. Nierensteine, die die tatsächliche Ursache für das "Wirbelsäulenleiden" waren, als Neuerkrankung, für die die Versichertengemeinschaft oder der Patient einfach noch einmal zur Kasse gebeten wird.
Die Nieren als Verursacher orthopädischer Befunde sind aber nur ein Beispiel. In der eigenen (physiotherapeutischen) Praxis zeigt es sich, dass schätzungsweise zwei Drittel (!!!) aller scheinbar orthopädischer Beschwerden von inneren Organen verursacht werden. Das lässt sich nicht nur durch Behandlungsergebnisse, sondern auch mit fachärztlichen Untersuchungsergebnissen und Laborbefunden belegen.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
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Hinweis für Angehörige medizinischer Berufe:
Die Energetisch-Statische-Behandlung (ESB/APM n.Radloff) wird im
Lehrinstitut Radloff
Institut für Akupunktur Massage AG
Bachstrasse 72
CH 5034 Suhr
unterrichtet. Informieren Sie sich bitte hier:
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Das Buch zum Thema:
Klaus Radloff
Wissenschaftliche Orthopädie?
Die Orthopädie erhebt Anspruch wissenschaftlich zu sein, bewegt sich aber tatsächlich bei der Beurteilung von Ursächlichkeiten orthopädischer Krankheitsbilder auf niedrigem Niveau. Nach gängiger Auffassung entstehen Krankheitsbilder, wie z.B. Arthrosen, Bandscheibenvorfälle aus sich selbst heraus. Als Ursachen werden Haltungsfehler, Bindegewebs- und Muskelschwäche, Übergewicht genannt und neuerdings werden sogar Vermutungen darüber angestellt, dass der alltägliche psychische Druck aus dem sozialen Umfeld der Patienten für Bandscheibenvorfälle etc. verantwortlich sein könnte.Ein Facharzt für Orthopädie hat mindestens 12 Jahre studiert, 6 Jahre davon allgemeine Medizin. Ihm sind daher die verschiedensten Erkrankungen bekannt, die Rücken- oder Gelenkbeschwerden machen können, ohne zur Orthopädie zu gehören. Erkenntnisse, die in der orthopädischen Praxis jedoch kaum genutzt werden, denn alles was am Rücken wehtut, gehört nach landläufiger Meinung in die Hände von Orthopäden. Und so geschieht es dann, dass beispielsweise vom Harnwegsystem ausgelöste Rückenbeschwerden über Jahre, bis zur Operationsreife orthopädisch behandelt werden. Wird später, weil sich durch die Operation Beschwerden nicht veränderten, ein Urologe konsultiert, dann gilt dessen Befund, z. B. Nierensteine, die die tatsächliche Ursache für das "Wirbelsäulenleiden" waren, als Neuerkrankung, für die die Versichertengemeinschaft oder der Patient einfach noch einmal zur Kasse gebeten wird.
Die versteckten Ursachen orthopädischer Erkrankungen
Selbstverständlich haben "Nierenpatienten" orthopädische Befunde. Das sind u.a. Bandscheibenschädigungen in etwa der Mitte der Lendenwirbelsäule (L2-L3-L4) aber auch Abnutzungen (Arthrosen) der Hüft- und Kniegelenke. Die Zugehörigkeit der Niere zu den genannten Strukturen lässt sich einfach über das spinale Nervensystem erklären. An der Aufdeckung dieser Zusammenhänge ist aber kaum jemand interessiert, obwohl sich daraus wirksame prophylaktische Behandlungen ableiten und Gelenk-Implantate wahrscheinlich weitgehend vermeiden liessen, weil damit nicht das "große Geld" zu verdienen ist.Die Nieren als Verursacher orthopädischer Befunde sind aber nur ein Beispiel. In der eigenen (physiotherapeutischen) Praxis zeigt es sich, dass schätzungsweise zwei Drittel (!!!) aller scheinbar orthopädischer Beschwerden von inneren Organen verursacht werden. Das lässt sich nicht nur durch Behandlungsergebnisse, sondern auch mit fachärztlichen Untersuchungsergebnissen und Laborbefunden belegen.
Beispiel: Darmstörungen und lumbale Beschwerden
Die Befundungsmethoden der ESB/APM machen es möglich Hintergründe von scheinbar orthopädischen Krankheitsbildern zu erkennen. Daraus ergibt sich, dass ein weiterer, erheblicher Verursacher lumbaler Beschwerden, der Darm. Es zeigen sich neben Diätfehlern, wie Lebensmittelunverträglichkeiten, pathologischen Veränderungen, wie beispielsweise Divertikulitis und Polypen - bis hin zum Dickdarmkrebs - als Verursacher von Lumbalgien, Bandscheibenvorfällen, Hüft- und Kniearthrosen. Das Erkennen dieser Ursachen und deren angepasste internistische Behandlung reduzieren bestehende Beschwerden relativ schnell. Es ist daher wahrscheinlich, dass dadurch weitergehende Schädigungen des Skelettsystems vermieden werden können.Klaus Radloff
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Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten.
Ideen und Lösungsansätze für Patienten und ihre Behandler [Taschenbuch, 180 Seiten 19.80 €]
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Freitag, 13. April 2012
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Saisonerkrankung: Tennisellbogen
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Saisonerkrankung: Tennisellbogen: Die Zahl der Tennisellbogen steigt zu Beginn der Tennissaison, daher scheint der Name dieser Erkrankung richtig gewählt. Aber, im Hundekuche...
Saisonerkrankung: Tennisellbogen
Die Zahl der Tennisellbogen steigt zu Beginn der Tennissaison, daher scheint der Name dieser Erkrankung richtig gewählt. Aber, im Hundekuchen sind auch keine Hunde und deshalb sind Tennisellbogen durchaus nicht nur dieser Sportart zuzuschreiben. Auch die von ärztlicher Seite geäußerte Begründung von der mechanischen Belastung der Hand ist ebenso unsinnig, wie die dabei gängige Therapie. Die ist schmerzerhaltend und leidensverlängernd.
Die herkömmliche Behandlung
Es werden entzündungshemmende, schmerzstillende Medikamente verordnet und es wird weiter die Empfehlung ausgesprochen, Wärme anzuwenden. Das verbunden mit der Bemerkung, dass die Behandlung einiges an Geduld erfordern würde. Bei einem derartig unüberlegten Behandlungsvorgehen ist selbstverständlich endlose Geduld erforderlich, bis sich der Organismus trotz der Behandlung vielleicht selbst hilft.
Es wird bei der Therapie offensichtlich davon ausgegangen, dass ein entzündlicher Zustand vorliegt, der mit Diclofenac & Co reduziert werden soll. Die Empfehlung Wärme anzuwenden, kann bei einer (heißen) Entzündung nur zum Erhalt oder zur Steigerung bestehender Beschwerden führen. In dieser Situation werden dem (Geduldigen) Patienten, ergänzende und meist selbst zu zahlende zusätzliche Therapien angeraten. Akupunkturnadeln in den „glühenden“ Ellbogen gestochen, sorgen für weitere Verschlimmerungen. Stoßwellentherapie, vergleichbar mit dem Einsatz eines Presslufthammers, gibt den Rest und eine Operation wird unausweichlich.
Die Ursachen
Durch Gesundheitssendungen gebildete Patienten starren ebenso wie Ärzte auf den vor Schmerz glühenden Ellbogen und sind nicht davon zu überzeugen, dass der lediglich ein Symptom, also die Auswirkung von Störung oder Erkrankung gänzlich anderer Strukturen ist. Die alte chinesische Medizin nennt die Gründe und man müsste annehmen, dass die mindestens den, in der Akupunktur Ausgebildeten bekannt sein müssten. Tatsächlich sind aber derartige Ausbildungen lediglich Schnellbleichen, bei denen Hintergründe unerwähnt bleiben.
Nach alter, taoistischer Auffassung ist der sog. Tennisellbogen organisch mit der Lunge verbunden und die tägliche Praxis bestätigt diesen Zusammenhang regelmäßig. Das Frühjahr ist die Zeit der Heuschnupfen, die sich u.a. auch als Tennisellbogen auswirken. Schmerzen in den Daumengelenken, bis hin zur Rhizarthrose gehören ebenfalls dazu. Das allergische Heufieber ist jedoch bei Weiten nicht der einzige Auslöser dieser angeblich orthopädischen Krankheitsbilder. Grundsätzlich können das die Folgen aller Erkrankungen der Atemwege sein. Dazu gehören auch (berufsbedingte) Atemgifte, wie z. B. Dämpfe von Farblösungsmitteln, Chlorgas, die „Düfte“ von Luftverbesserern etc.
Klaus Radloff
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Sonntag, 25. März 2012
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Chiropraktik und die Alternative der ESB/APM
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Chiropraktik und die Alternative der ESB/APM: Der schiefe Turm von Pisa - Quelle: Stephanie Winter, Pixelio.de David Daniel Palmer, Begründer der Chiropraktik hatte verschiedene Jo...
Chiropraktik und die Alternative der ESB/APM
| Der schiefe Turm von Pisa - Quelle: Stephanie Winter, Pixelio.de |
Statische Überlegungen
Von Chiropraktoren werden jeweils die, von Beschwerden betroffenen Abschnitte der Wirbelsäule behandelt. Bei schmerzendem Nacken ausschließlich die Halswirbelsäule. Bei Beschwerden und Bewegungseinschränkungen des unteren Rückens die Lendenwirbelsäule und ebenso isoliert schmerzhaft betroffene Abschnitte der Brustwirbelsäule. Beim Vergleich der Wirbelsäule mit einem Turm, die kranke Wirbelsäule gleicht dem "Schiefen Turm" von Pisa, drängt sich die Unsinnigkeit dieser Vorgehensweise auf: Verglichen mit einem Turm bedeutet das, dass bei Behandlungen der Halswirbelsäule die obersten Etagen zuerst "begradigt" werden sollen. Jeder Bauarbeiter würde das als unsinnig ansehen und zunächst die Korrektur des Fundamentes fordern. Schiefe Türme, wie der von Pisa werden von unten her saniert. "Unten" bedeutet, dass das unter der Erde liegende, unsichtbare Fundament mit und darüber hinaus vorrangig beachtet werden muss.
Sollte ein Chirotherapeut oder Chiropraktiker aus diesen Überlegungen lernen und sich entschließen beispielsweise bei Beschwerden der Halswirbelsäule zunächst die Lendenwirbel, danach die Brustwirbel und dann anschließend die Halswirbelsäule zu behandeln, dann stößt er dennoch auf Schwierigkeiten, weil er das unterhalb der Lendenwirbelsäule befindliche Fundament in seine Behandlung nicht einbezogen hat.
Das Fundament der Wirbelsäule
Es handelt sich um den Beckengürtel, der von den beiden Darmbeinschaufeln und dem Kreuzbein gebildet wird. Zwischen beiden Darmbeinschaufeln befinden sich mäßig bewegliche Verbindungen, die Ilio-sacral-Gelenke (ISG). Diesen Gelenken wird keine Funktion zugesprochen. Sie gelten als unbeweglich. Tatsächlich sind in ihnen jedoch kleinere Bewegungen um drei Achsen möglich. Im Störungsfall finden diese Bewegungen nicht mehr statt, es wird von einem Beckenschiefstand oder einer Beckenverwringung, gesprochen.
Die Folgen der Immobilität und Verwringung des Beckens erstrecken sich über die ganze Wirbelsäule und Behandlungen werden nur dann sinnvoll, wenn sämtliche Fehlartikulationen in allen Wirbelgelenken korrigiert werden. Bei Behandlung von Teilstücken der Wirbelsäule steuern die unbehandelten Teile gegen die behandelten und Behandlungsfortschritte werden deshalb in kurzer Zeit wieder aufgehoben. Das hat endlos viele Behandlungen zur Folge und Beschwerdefreiheit tritt oft nur dann ein, wenn der Organismus sich selbst und trotz der Behandlung helfen konnte.
Da die sich über das Becken und die ganze Wirbelsäule erstreckenden Fehlfunktionen überwiegend symptomatisch nicht in Erscheinung treten, also Fehlstellungen nicht unbedingt Beschwerden machen, ständen Chiro´s wiederum vor unüberwindlichen Schwierigkeiten Fehlbeweglichkeiten zu lokalisieren. Grund dafür ist, dass ihnen dafür kein Befundungsverfahren bekannt ist. Es werden zwar gelegentlich Röntgenaufnahmen gemacht aber damit sollen lediglich Behandlungsrisiken durch bösartige Knochenerkrankungen etc. bestehen können, ausgeschlossen werden. Bei Bewegungseinschränkungen und Beschwerden der Halswirbelsäule werden Fehlbewegungen der Wirbelgelenke im betroffenen Bereich vermutet. (Rote Markierungen im nebenstehenden Bild). Eine exakte Kontrolle dazu existiert jedoch nicht und unterhalb davon zwangsläufig befindliche Kompensationen (schwarze Markierungen) nicht bedacht.
Die Chirotherapie oder Chiropraktik krankt an diesen Fehlüberlegungen und vielfach werden deshalb nur wenige Minuten dauernden Behandlungen im täglichen Abstand über längere Zeiträume durchgeführt. Das solange, bis entweder die Beschwerden sich trotz der Behandlung gebessert haben oder der Patient von der Unheilbarkeit seiner Krankheit überzeugt ist. So gibt es beispielsweise in englischsprachigen Ländern, wie beispielsweise den USA und Kanada, den Hochburgen der Chiropractic unverhältnismäßig viele Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass Schmerzen im unteren Rücken normaler Bestandteil des Lebens sind. Gewalttätige Chirotherapeuten
Nicht selten werden chiropraktische Behandlungen mit erheblichem Kraftaufwand durchgeführt. Der Grund dafür ist einmal in der bereits o.g. zweifelhaften Behandlungstechnik zu suchen und andererseits auch im Wunsch der Patienten einen möglichst lauten "Knack beim Einrenken" zu hören. Diesem Knack wird große Bedeutung zugemessen, obwohl es sich dabei um ein Geräusch handelt, das durch die gewaltsame Trennung der Wirbelgelenkflächen entsteht. Es entspricht in etwa dem Knacken der Fingergelenke und seine Wirkung dürfte psychologisch begründet sein.
Unangemessen großer Kraftaufwand wirkt sich in den unteren und mittleren Abschnitten der Wirbelsäule zwar seltener schädigend aus. Dennoch sind auch von der Behandlung dieser Wirbelsäulenabschnitte gravierende Nebenwirkungen, wie u.a. Querschnittslähmungen bekannt. Im Bereich der Halswirbelsäule, die aus äußerst feingliedrigen und sensiblen Teilen besteht, entstehen deswegen jedoch immer wieder Schädigungen. Komplikationen, wie Nervenausfälle und Gefühlsstörungen der Arme und Hände treten im Anschluss an chiropraktische Repositionen verhältnismäßig häufig auf. Weiter können brüske Behandlungen der Halswirbelsäule anhaltenden Brechreiz und Schwindelanfälle auslösen. Als gefährlichste Komplikationen werden Verletzungen der Blutgefäße mit der Bildung von Blutgerinnseln genannt, die zu tödlichen Schlaganfällen führen können. Derartige Komplikationen sollen zwar selten vorkommen, doch müssen die dazu gemachten Angaben bezweifelt werden, da sie aus den Reihen der Chiro´s stammen und die Dunkelziffer nicht angegeben wird. Unter den unerfassten Schädigungen fallen auch später nach Manipulationen auftretende Komplikationen, bei denen der Zusammenhang nicht bekannt wurde.
Zusammenfassung:
Wäre die Chirotherapie ein Medikament, würde es bei so wenigem nachgewiesenen Nutzen und der schwerwiegenden Nebenwirkungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Markt genommen werden.
Eine Alternative zur Chiropraktik und Chirotherapie:
Wirbelsäulenbehandlung der ESB/APM nach Radloff
Klaus Radloff, seit 1958 als Physiotherapeut tätig, ist Begründer der Akupunktur-Massage und der Energetisch-Statischen-Behandlung (APM/ESB).Die ESB/APM basiert auf dem Gedankengut der alten chinesischen Medizin und die darin integrierte Behandlung der Wirbelsäule ist das Ergebnis jahrzehntelanger Behandlungen und Erfahrung. Charakteristisch ist dabei die ständige Anpassung an die ständig wechselnden, individuellen Anforderungen der Patienten. Das ist mithilfe integrierter Kontrollen möglich.
Behandlungsablauf
1. Behandlung der Beckengelenke
Das Becken wird als Fundament der Wirbelsäule angesehen und unabhängig davon, in welchem Abschnitt der Wirbelsäule Störungen vorliegen, wird vor jeder Behandlung der Wirbelsäule das Becken behandelt. Dabei sollen die Ilio-sacral-Gelenke in ihren drei Bewegungsachsen mobilisiert werden. Deren ursprüngliche Beweglichkeit soll wiederhergestellt werden. Das ist in der Regel nicht mit wenigen Handgriffen zu erreichen. Gelegentlich muss dafür mehr als eine Stunde Zeit aufgewendet werden. Dass dieses Ziel erreicht wurde, kann durch Anwendung verschiedener Kontrollen beurteilt werden.
Ein Aufwand, der bei anderen Techniken, wie beispielsweise bei der Chiropraktik oder Chirotherapie nicht betrieben wird. Sofern da das Becken überhaupt behandelt wird, wird angenommen, dieses Problem mit wenigen Handgriffen lösen zu können.
2. Die Behandlung der Wirbelsäule Erst nachdem die Gelenke des Beckens (ISG) normalisiert wurden, kann mit der Behandlung der Wirbelsäule begonnen werden. Hierbei wird, unabhängig von der Lokalisation der Beschwerden, die gesamte Wirbelsäule behandelt. Dabei werden symptomatisch stumme Fehlstellungen in die Behandlung einbezogen. Dadurch ist der benötigte Kraftaufwand extrem gering und Schmerz tritt bei korrekter Ausführung absolut nicht auf. Deshalb können selbst Personen mit akuten Schmerzzuständen, ja selbst mit stärkerer Osteoporose behandelt werden.
Reaktionen im Sinn einer Anfangsverschlimmerung treten nicht auf. Lediglich von Erscheinungen eines „Muskelkaters“ wird gelegentlich berichtet.
Was sind stumme Fehlstellungen?
Dass fehlartikulierende Wirbel durch Einklemmungen von Spinalnerven Verursacher von Schmerzen sein können, ist allgemein bekannt. Unbekannt ist dagegen, dass diese Wirbelfehlstellungen sich durch die ganze Wirbelsäule, bis hin zum Becken, kompensierend fortsetzen. Diese Kompensationen sind offensichtlich nicht extrem genug um Beschwerden zu verursachen, aber ausreichend stark, um nach der isolierten Stellungskorrektur schmerzhafter Abschnitte, in kürzester Zeit den ursprünglichen Zustand wieder aufzubauen.Die Behandlung dieser werden Rezidive vermieden und der Kraftaufwand reduziert sich auf ein Minimum. Deshalb ist es möglich, selbst Personen mit stärkerer Osteoporose erfolgreich zu behandeln.
Wie werden stumme Fehlstellungen erkannt?
Das geschieht mithilfe der Ohr-Reflexzonen-Kontrolle (ORK). Die ORK baut auf Erkenntnissen der Auricolotherapie des Dr. Paul Nogier auf. Danach spiegelt sich der Körper in der Ohrmuschel wieder. Es sind u.a. Aussagen über
innere Organe aber auch über Funktionen der Gelenke sowie der Wirbelsäule möglich. Anzeigen, die sich durch geeignete Behandlungsmaßnahmen spontan normalisieren lassen.
Die Behandlung der Halswirbelsäule
Mit der Behandlung der Halswirbelsäule wird jede Wirbelsäulenbehandlung der ESB/APM abgeschlossen. Das auch in den Fällen, in denen sich Beschwerden in anderen Abschnitten der Wirbelsäule abspielen. Würde beispielsweise bei lumbalen Störungen die Behandlung nach der Stellungskorrektur des 1. Lendenwirbels beendet werden, würden alle darüber gelegenen, unbehandelten stummen Fehlstellungen gegen die bereits erreichte Normalität gegensteuern und den ursprünglichen Schmerzzustand wieder herstellen.
Weiter ist die Behandlung der Halswirbelsäule ebenfalls absolut gewalt- und schmerzfrei. Eine leichte Drehung des Kopfes nach beiden Seiten genügt, um nun hier Fehlstellungen abzubauen. Die Korrektur der symptomatisch stummen Fehlstellungen macht dieses Phänomen möglich. Ängstliche Patienten können sogar diese leichten Rotationsbewegungen im schmerzfreien Bewegungsraum selbst durchführen, ohne dass sie dabei der Therapeut berührt. Weitere Informationen erhalten Sie vom
Lehrinstitut Radloff AG
Institut für Akupunktur Massage AG
Bachstrasse 72
CH 5034 Suhr
Klaus Radloff
Montag, 12. März 2012
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Wirbelsäulen- und Hüftbeschwerden durch Stuhlverst...
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Wirbelsäulen- und Hüftbeschwerden durch Stuhlverst...: Schmerzen und Abnutzungserscheinungen der Lendenwirbelsäule, der Hüft- und Kniegelenke aber auch der Halswirbelsäule und der Schultern lasse...
Wirbelsäulen- und Hüftbeschwerden durch Stuhlverstopfung
Schmerzen und Abnutzungserscheinungen der Lendenwirbelsäule, der Hüft- und Kniegelenke aber auch der Halswirbelsäule und der Schultern lassen sich häufig mit einer Obstipation (Verstopfung) begründen. Diese Beschwerden können sich durch Behandlung der Verstopfung deutlich verringern.
Der Zusammenhang zwischen Darmstörungen und dem Skelett sowie seiner Muskulatur wird kaum zur Kenntnis genommen, denn "geschult" durch Gesundheitssendungen, denkt das breite Publikum in fachärztlichen Kategorien. Danach gehören Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden ins Fachgebiet der Orthopädie und Funktionsstörungen des Darmes in die Hände von Internisten. Das zwischen beiden Beschwerdebildern ein Zusammenhang bestehen könnte, wird deshalb kaum von Patienten, noch von Orthopäden oder Internisten in Erwägung gezogen. Dazu kommt noch, dass Stuhlverstopfungen von Medizinern nicht sonderlich ernst genommen werden, denn die können, so deren Meinung, durch Abführmittel leicht "gelöst" werden.
Weiter können sich Störungen und Erkrankungen des Dickdarm auch auf die Halswirbelsäule und das Schulter-Nackengebiet auswirken. Der Grund dafür dürfte im direkten oder indirekten Kontakt von Teilen des Dickdarms mit dem Zwerchfell (Diaphragma) sein. Das Zwerchfell wird von einem Nerven versorgt, der in der unteren Halswirbelsäule das Rückenmark verlässt. Störungen und Erkrankungen der dem Zwerchfell benachbarten Organe werden über diesem Nerv, dem Nervus Phrenikus in die Halswirbelsäule und damit auf die dort befindlichen Nervengeflechte übertragen. Infolgedessen kann es hier zu anscheinend orthopädischen Erkrankungen kommen, deren tatsächliche Ursache im Bauchraum liegen kann.
Eine dieser wirksamen Möglichkeiten ist es, morgens unmittelbar nach dem Erwachen etwa 1 bis 1,5 Liter Wasser zu trinken. Der Dickdarm, dessen Aufgabe es ist, dem Speisebrei Wasser zu entziehen, erledigt diese Aufgabe allzu gründlich und es entsteht eine Verstopfung, die sich durch Wasserzufuhr lösen lässt. Nach dem Prinzip der Wasserzufuhr dürften auch Einläufe funktionieren. Dabei werden ebenfalls einige Liter Flüssigkeit über den Enddarm dem Dickdarm zugeführt. Auch hier wieder erfolgt die Entleerung ziemlich schnell und reizlos. Nachteil des Verfahrens ist, dass es einer speziellen Gerätschaft bedarf und umständlich zu handhaben ist.
Klaus Radloff
www.klaus-radloff.com
Der Zusammenhang zwischen Darmstörungen und dem Skelett sowie seiner Muskulatur wird kaum zur Kenntnis genommen, denn "geschult" durch Gesundheitssendungen, denkt das breite Publikum in fachärztlichen Kategorien. Danach gehören Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden ins Fachgebiet der Orthopädie und Funktionsstörungen des Darmes in die Hände von Internisten. Das zwischen beiden Beschwerdebildern ein Zusammenhang bestehen könnte, wird deshalb kaum von Patienten, noch von Orthopäden oder Internisten in Erwägung gezogen. Dazu kommt noch, dass Stuhlverstopfungen von Medizinern nicht sonderlich ernst genommen werden, denn die können, so deren Meinung, durch Abführmittel leicht "gelöst" werden.
| In grau sind die Areale des Dickdarms dargestellt. |
Anatomisch-funktionelle Zusammenhänge
Das spinale Nervensystem bietet die Erklärung. Vom Gehirn werden nervliche Impulse durch das Rückenmark im inneren der Wirbelsäule geleitet. Zwischen den Wirbeln der unteren Lendenwirbelsäule verlassen die, den Dickdarm versorgenden Spinalnerven das Rückenmark. Diese Nerven innervieren zudem noch u.a. die Rückenmuskulatur und Teile der Beinmuskeln. Störungen des Dickdarms werden in diese Muskelgruppen übertragen und es möglicherweise entstehen Schädigungen bis hin zu Bandscheibenvorfällen und arthrotische Veränderungen der Hüft- und Kniegelenke.Weiter können sich Störungen und Erkrankungen des Dickdarm auch auf die Halswirbelsäule und das Schulter-Nackengebiet auswirken. Der Grund dafür dürfte im direkten oder indirekten Kontakt von Teilen des Dickdarms mit dem Zwerchfell (Diaphragma) sein. Das Zwerchfell wird von einem Nerven versorgt, der in der unteren Halswirbelsäule das Rückenmark verlässt. Störungen und Erkrankungen der dem Zwerchfell benachbarten Organe werden über diesem Nerv, dem Nervus Phrenikus in die Halswirbelsäule und damit auf die dort befindlichen Nervengeflechte übertragen. Infolgedessen kann es hier zu anscheinend orthopädischen Erkrankungen kommen, deren tatsächliche Ursache im Bauchraum liegen kann.
Was tun gegen Verstopfung?
Es existieren viele Möglichkeiten eine Obstipation zu behandeln. Auf den ersten Blick könnte sich die Einnahme eines der herkömmlichen Abführmittel anbieten. Das ist jedoch keineswegs der richtige Weg, denn die meisten dieser Mittel bewirken Stuhlgang, indem sie auf den Darm einen mehr oder weniger kräftigen Reiz ausüben. Da dieser sich ohnehin in einem Reizzustand befindet, verstärken sich meist dadurch bestehende Beschwerden. Benötigt werden daher Einwirkungsmöglichkeiten, bei deren Anwendung keine oder nur möglichst geringfügige zusätzliche Reize entstehen.Eine dieser wirksamen Möglichkeiten ist es, morgens unmittelbar nach dem Erwachen etwa 1 bis 1,5 Liter Wasser zu trinken. Der Dickdarm, dessen Aufgabe es ist, dem Speisebrei Wasser zu entziehen, erledigt diese Aufgabe allzu gründlich und es entsteht eine Verstopfung, die sich durch Wasserzufuhr lösen lässt. Nach dem Prinzip der Wasserzufuhr dürften auch Einläufe funktionieren. Dabei werden ebenfalls einige Liter Flüssigkeit über den Enddarm dem Dickdarm zugeführt. Auch hier wieder erfolgt die Entleerung ziemlich schnell und reizlos. Nachteil des Verfahrens ist, dass es einer speziellen Gerätschaft bedarf und umständlich zu handhaben ist.
Medikamente mit Nebenwirkung "Verstopfung"
Bei starken Schmerzzuständen werden u.a. synthetische Morphine und Opiate verwendet. Dazu gehören Tramal und Tramadol. Diese Medikamente werden z.B. nach Operationen der Wirbelsäule gegeben und gelegentlich wird die Behandlung auch außerhalb des stationären Aufenthalts fortgesetzt. In diesen Fällen könnte es geschehen, dass die von diesen Medikamenten verursachte Obstipation die Ursache langfristiger Schmerzzustände ist. Es entwickelt sich ein Teufelskreis: Die von diesen Medikamenten verursachte Verstopfung verstärkt den Schmerz im Wirbelsäulenbereich. Deshalb vergrößert der Patient die Dosis und hat wegen nun verstärkter Obstipation noch mehr Schmerzen. Faziet: Beachten Sie die Hinweise auf Obstipation auf dem Beipackzettel.Klaus Radloff
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Freitag, 24. Februar 2012
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Have you had your pill today?
Logische Selbsthilfe bei Schmerzzuständen: Have you had your pill today?: Quelle: http://bayeastauctions.com Das die Pharmaindustrie unser Bestes - unser Geld - will, ist bekannt und dass dabei ohne jegliche R...
Have you had your pill today?
![]() |
| Quelle: http://bayeastauctions.com |
Dass die Pharmaindustrie unser Bestes - unser Geld - will, ist bekannt und dass dabei ohne jegliche Rücksichtnahme vorgegangen wird, dagegen eher weniger. Im letzten Jahr wurde EU-weit ein Heilkräuterverbot durchgesetzt. Sinn der Aktion, so die amtliche Lesart, war es u.a. die Wirkstoffmenge in den einzelnen Kräutern zu garantieren. Nun handelt es sich bei Heilkräutern um Naturprodukte, die je nach Herkunft, unterschiedliche Mengen Wirkstoffe enthalten. Das war schon immer so und interessierte Verbraucher konnten damit leben. Heute kann nun die Pharmaindustrie diese Bestimmungen vornehmen und standardisierte Produkte auf den Markt bringen. Soweit die Theorie. Tatsächlich werden diese Kräuter einfach vom Markt verschwinden und durch pharmazeutische Produkte ersetzt werden. Der Grund dafür ist einmal, dass das Zulassungsverfahren für ein einziges Naturprodukt Millionen kosten würde und zum anderen, dass für Naturprodukte keine Patente erteilt werden.
Das millionenteure Zulassungsverfahren ist dann auch Grund dafür, dass seit Jahrzehnten bewährte Naturheilmittel vom Markt verschwinden. Deren Hersteller, meist mittelständische Unternehmen, können die Kosten dafür einfach nicht aufbringen. So wird die Konkurrenz ausgeschaltet. Naturheilmittel werden vorbeugend verunglimpft. Das geschah beispielsweise auch mit dem Mittel gegen Harnwegsinfekte Cranberry. Da wird neuerdings bei Wikipedia unter diesem Stichwort eine 2011 mit weiblichen College-Studenten durchgeführte Studie zitiert. Allerdings wird weder die Zahl der Studienteilnehmer genannt, noch der Umstand, ob diese Probanden eine Harnwegsinfektion hatten. Fazit: Cranberry ist wirkungslos. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Ffr%C3%BCchtige_Moosbeere#Medizinische_Bedeutung)
Theoretisch müssten diese Bedingungen auch auf homöopathische Mittel zutreffen und zumindest ist zu befürchten, dass diese Stoffe zukünftig im gleichen Verfahren zugelassen werden müssen. Das bedeutet, dass für jeden homöopathischen Wirkstoff und jede Stufe seiner Verdünnung eine separate Zulassung erlangt werden müsste. Das ist allerdings (offensichtlich noch) nicht der Fall. Stattdessen werden Therapeuten, Ärzte wie Heilpraktiker aber auch interessierte Laien massiv mit Informationen über die Unwirksamkeit der Homöopathie bombardiert.
In England, Australien und Kanada haben Gegner der Homöopathie einen kollektiven Selbstmordversuch vor Apotheken mit Arsenicum-album Globuli unternommen, um zu beweisen, dass die Homöopathie wirkungslos ist. Sie bezeichneten Homöopathie als eine "unseriöse und absurde Pseudo-Wissenschaft" und fordern Drogerien und Apotheker dazu auf, den Verkauf homöopathischer Medikamente einzustellen. Eine wie ich denke legitime und demokratische Aktion, bei der sich mir aber die Frage nach eventuellen Auftragsgebern aufdrängt.
Wenn bei einem großen deutschen Frageforum im Internet eine, die Homöopathie betreffende Frage gestellt wird, erscheinen spontan außerordentlich viele "Ratgeber" auf der Bildfläche, die die Homöopathie als wirkungslosen Betrug bezeichnen und ihren "Beitrag" mit endlos langen und ermüdenden Zitaten aus Hahnemanns Organon untermauern. Der Support dieser Website, der ansonsten rigoros auf jede Verletzung der Netiquette mit Löschungen und Sperrungen reagiert, wird da nicht tätig. Stellt sich auch hier wieder die Frage, ob und sofern ja, wer derartige Aktivitäten honoriert.
Das Schlüsselwort der Verunglimpfungen heißt "Esoterik" und unter dieser Sammelbezeichnung findet sich alles verzeichnet, was der Pharmaindustrie Konkurrenz sein könnte. Da sind annähernd alle alternativen Heilmethoden, inklusive der traditionellen chinesischen Medizin aufgeführt. Von obskuren, unwissenschaftlichen schulmedizinischen Methoden ist nicht die Rede, denn auch damit macht ja die Pharmaindustrie ihr Geld.
Fazit für alle, die sich mit der Pflanzenheilkunde, Homöopathie oder anderen alternativen Therapien befassen: Leute, kauft euch Kämme, es kommen lausige Zeiten!
Klaus Radloff
Ergänzende Literatur: "Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten"
www.klaus-radloff.com
Das millionenteure Zulassungsverfahren ist dann auch Grund dafür, dass seit Jahrzehnten bewährte Naturheilmittel vom Markt verschwinden. Deren Hersteller, meist mittelständische Unternehmen, können die Kosten dafür einfach nicht aufbringen. So wird die Konkurrenz ausgeschaltet. Naturheilmittel werden vorbeugend verunglimpft. Das geschah beispielsweise auch mit dem Mittel gegen Harnwegsinfekte Cranberry. Da wird neuerdings bei Wikipedia unter diesem Stichwort eine 2011 mit weiblichen College-Studenten durchgeführte Studie zitiert. Allerdings wird weder die Zahl der Studienteilnehmer genannt, noch der Umstand, ob diese Probanden eine Harnwegsinfektion hatten. Fazit: Cranberry ist wirkungslos. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Ffr%C3%BCchtige_Moosbeere#Medizinische_Bedeutung)
Theoretisch müssten diese Bedingungen auch auf homöopathische Mittel zutreffen und zumindest ist zu befürchten, dass diese Stoffe zukünftig im gleichen Verfahren zugelassen werden müssen. Das bedeutet, dass für jeden homöopathischen Wirkstoff und jede Stufe seiner Verdünnung eine separate Zulassung erlangt werden müsste. Das ist allerdings (offensichtlich noch) nicht der Fall. Stattdessen werden Therapeuten, Ärzte wie Heilpraktiker aber auch interessierte Laien massiv mit Informationen über die Unwirksamkeit der Homöopathie bombardiert.
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| Fröhliche Schnapstrinker? Nein, Gegner der Homöopathie. Quelle: www.sein.de/news/ 2010/februar/homoeopathie-gegner- protestieren-mit-globuli-selbstmord.html |
Wenn bei einem großen deutschen Frageforum im Internet eine, die Homöopathie betreffende Frage gestellt wird, erscheinen spontan außerordentlich viele "Ratgeber" auf der Bildfläche, die die Homöopathie als wirkungslosen Betrug bezeichnen und ihren "Beitrag" mit endlos langen und ermüdenden Zitaten aus Hahnemanns Organon untermauern. Der Support dieser Website, der ansonsten rigoros auf jede Verletzung der Netiquette mit Löschungen und Sperrungen reagiert, wird da nicht tätig. Stellt sich auch hier wieder die Frage, ob und sofern ja, wer derartige Aktivitäten honoriert.
Das Schlüsselwort der Verunglimpfungen heißt "Esoterik" und unter dieser Sammelbezeichnung findet sich alles verzeichnet, was der Pharmaindustrie Konkurrenz sein könnte. Da sind annähernd alle alternativen Heilmethoden, inklusive der traditionellen chinesischen Medizin aufgeführt. Von obskuren, unwissenschaftlichen schulmedizinischen Methoden ist nicht die Rede, denn auch damit macht ja die Pharmaindustrie ihr Geld.
Fazit für alle, die sich mit der Pflanzenheilkunde, Homöopathie oder anderen alternativen Therapien befassen: Leute, kauft euch Kämme, es kommen lausige Zeiten!
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Ergänzende Literatur: "Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten"
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